herzogenaurach longhornsSamstag 19.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums zu Herzogenaurach. Genau hier werden die 1.Regionalliga Basketballer der TSH die Dresden TItans willkommen heißen. Und die Titans sind nicht nur irgendeine Mannschaft, nein sie sind der Tabellenführer und Aufstiegsfavorit Nummer eins in der Regionalliga Südost. Mit 14:4 - Siegen führen die Sachsen die Tabelle souverän an, die Longhorns hingegen belegen derzeit den dreizehnten Rang und haben erst 5:12 - Siege in ihrer Bilanz aufzuweisen.

Dennoch sehen sich die Herozogenauracher keinesfalls chancenlos, denn schon in der Vorjahren konnten die Spiele gegen die Dresdener oft ausgeglichen gestaltet werden, leider sahen zumeist die Herzogenauracher das unglücklicher Ende. Und auch diesmal gehen die Titans als klarer Favorit in die Partie.

" Klar ist Dresden das Nonplusultra in der Liga, aber sie haben vor dem Spiel eine vierstündige Fahrt auf sich zu nehmen und werden uns mit Sicherheit unterschätzen. Dies natürlich auch nicht zu unrecht, aber wir haben mit unseren Fans im Rücken schon etliche Überraschungen geschafft und wieso nicht auch diesmal? Unser direkter Konkurrent Treuchtlingen hat es uns vorgemacht und Dresden zu Hause geschlagen und wir streben das gleiche an. Allerdings werden wir vor allem unter dem Korb Schwerstarbeit verrichten müssen, denn hier liegt die Große Stärke der Dresdener." So das Trainerduo Angelos Plantzas und Peter Simon vor dem Spiel.

Die Longhorns haben in dieser Woche vor allem an der Verteidigung gegen Centerspieler gearbeitet und einige Varianten eintrainiert, um die starken Titans Center immer wieder vor neue Aufgaben zu stellen. Alle Herzogenauracher sind fit und wollen das Unmögliche möglich machen.

Dafür müssen vor allem drei Spieler unter Kontrolle gebracht werden. Zum einen das Centerduo Georg Dölle und Andreas Endig, was mit Sicherheit das beste der Liga darstellt und für 36 Punkte pro Partie gut ist. Während Endig die grobschlächtige Variante verkörpert, ist Dölle eher der grazilere Typ. Müsste man wählen gegen welchen von beiden man lieber spielt, stellt sich die Frage, ob Pest oder Kolera. Doch der beste Dresdener Spieler ist noch gar nicht genannt. Denn dieser ist Jason Boucher, der 21,9 Punkte pro Partie erzielt und 2,6 Dreier einstreut. Er ist dann auch der Lenker und Denker im sächsischen Spiel und damit der Spieler auf den sich die longhornsche Verteidigung zusätzlich konzentrieren muss. Die restlichen Dresdener Spieler sind allesamt solide Rollenspieler und so stellen die Titans das beste Team der Liga. Aber die Longhorns riechen ihre Chance." Wir fühlen uns in der Rolle des Underdogs wohl, schon in der letzten Saison lag uns diese Rolle vor heimischen Publikum recht gut und so sehe ich uns keinesfalls aussichtslos." So der TS-Topscorer Mike Kaiser zum Spiel.