Am kommenden Samstag um 17.00 Uhr werden die 1.Regionalliga Basketballerinnen der TSH in der heimischen Gymnsiumsporthalle die Damen des TSV Wasserburg 2 empfangen. Hier wird der Tabellenführer aus der Aurachstadt, der 10:3- Siege auf dem Konto hat, den Tabellenneuten begrüßen, der 3:9 - Siege auf der Habenseite stehen hat und sich in akuter Abstiegsgefahr befindet. Für die Shorthorns heißt es nach der Niederlage in der Vorwoche gegen Erfurt wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen.
Nach einer intensiven Trainingswoche wollen die Shorthorns beweisen, dass die Nierderlage nur ein Ausrutscher war und sie jetzt wieder konzentrierter zur Sache gehen werden. Lubica Cadordzic hat in dieser Woche die TSH verlassen, allerdings kam sie zuletzt eh kaum zum Einsatz und so wird der Abgang wenig Effekt auf die Herzogenauracherinnen haben. Leider fehlen darüber hinaus auch noch Hella Siebert, Sonja Hildel und Tina Riegner, aber die restlichen Shorthorns sind fit und brennen auf einen Sieg.
" Wir haben in dieser Woche hauptsächlich an unserer Verteidigung gearbeitet. Vor allem das schnelle Umschalten von Angriff auf Verteidigung wurde verbessert, sodass wir jetzt in der Lage sein sollten, den Fast Break der Wasserburgerinnen zu stoppen. Die Intensität war in dieser Woche merklich höher als in den vorhergehenden Wochen, was klar zeigt, dass meine Spielerinnen verstanden haben, was auf dem Spiel steht. Ich bin absolut optimistisch für das kommende Spiel und wir wollen unseren Fans den elften Saisonsieg bieten." So Trainer Markus Schönmüler vor dem Spiel.
Doch die Wasserburgerinnen werden den Aurachstädterinnen den Sieg sicher nicht schenken und so muss erstmal ein hartes Stück Arbeit verrichtet werden. Im Fokus dieser Arbeit wird wohl Mailis Pokk stehen, denn die technisch sehr versierte Alleskönnerin erzielt durchschnittlich 22,7 Punkte und gehört zu den fünf besten Spielerinnen der Liga. Hier wird wohl die gesamte shorthornsche Verteidigung gefragt sein, denn einer Spielerin allein wird es kaum gelingen, Pokk zu kontrollieren. Ihre kongeniale Partnerin heißt Sabrina Gröger, die 14,6 Punkte pro Partie auflegt und die guten Pässe Pokks zu verwerten weiß. Das große Manko der Wasserburgerinnen stellt mit Sicherheit die Defensive dar. Nur eine Mannschaft, nämlich Zwickau, hat mehr Gegenpunkte kassiert als der Tabellenneunte. Satte 878 Punkte stehen auf der gegnerischen Punkte Seite, die Shorthorns haben im Vergleich erst 736 Punkte einstecken müssen. So wird die Partie sicher darüber entschieden werden, ob die Herzoegnauracherinnen die Schwächen in der Wasserburger Verteidigung ausnützen können oder nicht.
