Nach der riesigen Enttäuschung in Breitengüßbach am letzten Wochenende ist die Message an die Regensburg Baskets vor dem Heimspiel gegen den SC Heuchelhof Würzburg ganz deutlich: ruhig und positiv bleiben.
„Wir müssen weiterkämpfen. Es ist noch nichts entschieden. Im Moment zählt nur die Einstellung, das Kämpfen, Zusammenhalt und intensives Training," sagte Regensburg Coach Markus Höß im Vorfeld zum Heuchelhof Spiel.
Heuchelhof kommt am Samstag um 18 Uhr in die Königswiesener Halle, als Tabellendritter der 2. Regionalliga Südost mit 11 Siegen und 3 Niederlagen. Die Baskets als Tabellenletzter hingegen haben nur drei Siege aus 14 Spielen zu verzeichnen und warten sehnsüchtig auf ihren ersten Sieg seit dem 13. November – eine Durststrecke von acht verlorenen Spielen in Folge.
Die letzte Niederlage beim direkten Abstiegskandidat Breitengüßbach schmerzte tief. Höß will versuchen, sein Team wieder an die bisherigen Leistungen im Jahr 2012 heranzubringen - wie bei den Heimspielen gegen die Hauptaufstiegskandidaten BBC Bayreuth II und TG Würzburg. Die Baskets waren hier bis im im letzten Viertel noch im Spiel, konnten die Überraschung aber letztendlich nicht schaffen.
„Ich denke, wir müssen erst mal wieder soweit kommen. Würzburg ist sehr stark. Da mitzuhalten ist schon mal eine große Aufgabe. Wenn wir dann wirklich am Ende dran sind, sehen wir weiter," so Höß. „Alles andere wäre vermessen. Zu sagen wir gewinnen, das wär zu viel. Aber die Hoffnung stirbt natürlich zuletzt."
Der Coach denkt, dass sich seine Mannschaft seit den Niederlagen zuhause gegen Bayreuth und TG Würzburg weiterentwickelt hat. „Wir haben zwei neue Spieler, sind eingespielter, waren nun schon öfter in dieser Position und haben hoffentlich daraus gelernt," sagte Höß. Mike Urban und Julian Larsson gaben in Breitengüßbach ihr Debüt mit den Baskets, und Höß hofft, dass sie die Mannschaft weiterbringen. Eine Änderung nimmt der Regensburg Coach auf jeden Fall vor: er will mit einer kleineren Spielerrotation spielen als bisher.
Höß denkt nicht gerne an das Hinspiel in Heuchelhof Würzburg im letzten Oktober – zu Recht, da die Baskets mit 81:43 weggefegt wurden. Regensburg schaffte nur vier Punkte im ersten Viertel und kam nie wirklich ins Spiel. „Nun, es war ein eindeutiges Spiel am Anfang der Saison. Lars Buss (18 Punkte) war beeindruckend. Auch der Felix Hoffmann (12 Punkte)," erinnert sich Höß. Positiv sei gewesen, dass Regensburgs Zonenverteidigung in der zweiten Hälfte gegen Heuchelhof gut geklappt hat.
Wie gesagt - positiv bleiben ist angesagt.
