Am kommenden Samstag reisen die Shorthorns ebenso wie die Longhorns in eine Landeshauptstadt. Aber anders als ihre männliche Kollegen reisen die 1.Regionalliga Basketballerinnen der TSH in die Hauptstadt Thüringens, nämlich nach Erfurt. Der dort ansässige Basketball Club Erfurt belegt derzeit den sechsten Tabellenplatz bei 5:5 - Siegen und sie stellen somit die klassische Mittelfeldmannschaft dar. Die Herzogenauracherinnen haben durch die Niederlage Leipzigs nun die endgültige alleinige Tabellenführung übernommen, haben 10:2 - Siege auf dem Konto und wollen unbedingt den Platz an der Sonne verteidigen.
Dass aber jenes Unterfangen kein leichtes wird, scheint sicher. Die Shorthorns gewannen das Hinspiel nur hauchdünn mit einem drei Punkte Vorsprung(54:51) und lagen vor dem letzten Viertel gar noch mit zehn Punkten zurück. Die alles überragende Erfurterin war damals Dana Penno, die 18 Punkte erzielte, dabei aber noch zwei Punkte unter ihrem Saisonschnitt von 20,6 Punkten pro Partie blieb. Die zweite Hauptakteurin der Erfurterinnen war damals Constanze Sakriß, die zehn Punkte auflegte, aber diesmal wahrscheinlich verletzungsbedingt ausfallen wird. Die zweite Option im Angriff der Landeshauptstädterinnen Tanja Schaffner, die 11,4 Punkte pro Spiel erzielt, glänzt hauptsächlich durch ihre hohe Spielintelligenz und ist so stets eine Herausforderung für die gegnerische Abwehrreihe. Doch insgesamt erzielen die Erfurterinnen zu wenig Punkte, den mit 652 Punkten haben sie am viertwenigsten Punkte aller Mannschaften erzielt und dies auch der Grund für ihre Tabellenplatz.
Die Shorthorns schweben momentan auf Wolke sieben und wollen genau dieses Gefühl weiter aufrechterhalten. Deshalb wird Trainer Markus Schönmüller auch nicht müde, seinen Damen einzuimpfen, stets fokussiert zu bleiben und keinen Gegner zu unterschätzen.
" Im Hinspiel sind wir noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen. Mit etwas Glück und viel Kampfgeist haben wir das Spiel drehen können. Zu Hause werden die Erfurterinnen sicher noch stärker sein und deshalb bin ich sicher, dass uns ein heißer Tanz bevorsteht. Allerdings haben wir diesmal den Vorteil, dass wir die Systeme und Spielerinnen der Erfurterinnen kennen und so konnten wir uns diesmal gezielter auf den Gegner vorbereiten. Bei hundertprozentiger Konzentration sehe ich uns daher klar im Vorteil." So Trainer Markus Schönmüller vor dem Spiel.
