vislbiburgProte Jungs reisen zum Aufstiegsfavoriten der Dresden Titans

Mit einer Niederlage gegen Ansbach und der deutlichen Klatsche gegen Deisenhofen am vergangenen Wochenende war der Start ins Basketballjahr 2012 für die Baskets alles andere als rosig. Und ausgerechnet jetzt müssen die Vilsbiburger Korbjäger auch noch zum Tabellenführer. Am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr gastieren die Baskets auswärts bei den Dresden Titans.

Mit 83:100 mussten sich die Jungs von Holger Prote am vergangenen Wochenende Deisenhofen geschlagen geben und lieferten dabei die schlechteste Leistung der Saison ab. „Wir haben unsere Würfe nicht getroffen und auch nicht den unbedingten Siegeswillen gezeigt. Mir hat bei manchen Spielern der letzte Biss gefehlt.", so Prote. Und das bekam das Team diese Woche im Training zu spüren. „So hart wie am Dienstag haben wir glaube ich noch nie trainiert. Es muss in unsere Köpfe, dass wir Spiele nur gewinnen wenn wir um jeden Ball kämpfen und auch dahin gehen wo es weh tut. Nur als Team können wir erfolgreich sein.", so Kapitän Michael Mayr

Und diesen unbedingt Siegeswillen werden die Baskets gegen den amtierenden Tabellenführer auch benötigen. Die Titans mussten in dieser Saison erst eine Niederlage einstecken und führen die Tabelle somit souverän an. Den Großteil der Spiele gewannen die Dresdner dabei souverän. Zudem kann der Tabellenführer bei den Heimspielen auf die Unterstützung von fast 1000 Fans bauen. „Dresden hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft. Mit Jason Boucher, Georg Dölle und Andreas Endig verfügen die Titans auch über sehr starke Offensivspieler die bereits über viele Jahre Erfahrung auf hohem Niveau verfügen." Allein diese drei Spieler erzielten pro Partie 59 Punkte und lenken das Dresdner Offensivspiel. Vor allem auf Jason Boucher gilt es zu achten. Der US-Boy ist mit 22,2 Punkten pro Spiel derzeit der fünftbeste Werfer der gesamten Liga und erzielt pro Partie 2,5 Dreier. Die Baskets sind also gewarnt. Dass die Vilsbiburger in der Lage sind mit dem Überteam der Liga mitzuhalten zeigten sie im Hinspiel. Dort musste man sich vor heimischem Publikum am Ende zwar mit 88:96 geschlagen geben, doch konnte man über fast die gesamte Spielzeit mit den Titans mithalten. Eine deutliche Leistungssteigerung wird also nötig sein, um auswärts im Hexenkessel wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.