Nach dem Erfolg gegen den BC Erfurt am vergangenen Wochenende steht an diesem Sonntag bereits das nächste Heimspiel für die Regionalliga-Damen von Friendsfactory Jahn München an. Die Ausgangslage ist dabei wieder ähnlich, denn sowohl WNBL als auch Bundesliga-Team sind auf Auswärtstour. Die Personalsituation ist jedoch deutlich angespannter, da zusätzlich mehrere Spielerinnen wegen Studienterminen oder Krankheit kaum trainieren und teilweise nicht spielen können.
"Wir sind aber zuversichtlich, dass wir den Nördlingerinnen das Leben schwer machen können" ist sich Team-Captain Julia Pfettner sicher. Der Optimismus kommt nicht von ungefähr, schließlich konnten die Gäste aus Schwaben im ersten Saisonspiel in Nördlingen deutlich mit 70:54 geschlagen werden. "Uns ist aber klar, dass uns diesmal eine deutlich schwerere Aufgabe erwartet, schließlich steht mit Carina Högg mittlerweile eine weitere Top-Spielerin im Kader des Gegners. Und die ist mit 16 Punkten pro Partie ein wirklich wichtiger Faktor." dämpft Coach Basti Sturm die Erwartungen etwas. "Der positive Nebeneffekt des Personalengpasses ist allerdings, dass so wieder Spielerinnen aus der U19 die Chance bekommen, sich in der Regionalliga zu präsentieren."
Derzeit rangieren die Münchnerinnen auf Platz 4 der Tabelle, die Gäste aus Nördlingen knapp dahinter auf Position 5. Diese haben jedoch nur einen Sieg weniger auf dem Konto und sind nach der Auftaktniederlage zum Saisonbeginn mit Sicherheit heiß auf eine Revanche. Anpfiff der Partie ist am Sonntag 15:30 in der Halle an der Weltenburger Straße.
