herzogenaurach longhornsNach dem extrem wichtigen Sieg der 1. Regionalliga Basketballer der TSH in der Vorwoche gegen den Tabellenletzten USC Leipzig treffen die Herzogenauracher in dieser Woche auf den Tabellennachbarn Dachau Spurs. Die Longhorns belegen momentan den elften Tabellenplatz, während sich die Dachauer auf dem zwölften Rang befinden. Die Oberbayern haben eine Niederlage mehr auf dem Konto als die Herzogenauracher(nämlich 10, die TSH hat 9), beiden sind aber fünf Saisonerfolge gemein. Das Hinspiel haben die Herzogenauracher 70:54 gewonnen und so wollen die Longhorns auch diesmal einen weiteren Big Point in Richtung Klassenerhalt sammeln.

"Die Dachauer liegen uns recht gut. Sie sind eine Mannschaft, die eher unstrukturiert agiert und auf ihr individuelles Können baut. Unser Spiel hingegen beruht auf einer klaren Struktur, wo jeder genau weiß, was er wann zu tun hat. Somit treffen zwei unterschiedliche Basketball Philosophien aufeinander, wobei wir uns sowohl in der Hinrunde, als auch im Rückspiel in der vergangenen Saison durchsetzen konnten. Wir haben uns die Woche intensiv auf die Dachauer vorbereitet und werden alles in unserer Macht stehende dafür tun, den zweiten Sieg in Folge einzufahren." So das Trainerduo Simon/Plantzas zum Spiel.

Dabei bauen die Herzogenauracher erneut auf die beste Verteidigung der Liga. Mittlerweile haben alle Longhorns die Vorgaben verinnerlicht und so entstehen kaum noch Lücken in der TS-Verteidigung. Allerdings punkten die Aurachstädter nach wie vor etwas zu unkonstant und so wurde in dieser Woche an der Feinabstimmung in der Offensive gefeilt. Alle "Bullen" sind fit und wollen sich weiter in Richtung Mittelfeld verbessern.

Aber auch für die Dachauer geht es in diesem Spiel um viel. Sollten sie gegen die TSH verlieren, bleiben sie voraussichtlich auf längere Zeit in den Abstiegsregionen verhaftet, gewinnen sie, würden sie sich ebenso wie die TSH in Richtung Mittelfeld orientieren können. Dabei setzen die Oberbayern vor allem auf den Ligatopscorer Kenneth Jones, der durchschnittlich 27,7 Punkte pro Partie erzielt und ganz klar den Mittelpunkt eines jeden Dachauers Angriff darstellt. Mit seiner großen Masse wühlt er sich zumeist unter dem Korb zum Erfolg, aber die Herzogenauracher Defensive wird sich darauf einzustellen wissen. Marco Hillebrecht ist die zweite Stütze des Angriffs des Tabellenzwölften. Er erzielt 16,9 Punkte pro Partie und spielt auf der zweiten großen Position. Dabei stellt er den agileren Spielertypen dar, der mit viel Tempo in Richtung Korb zieht. Auf den kleinen Positionen fehlt den Dachauern aber ein wirklich dominanter Spieler und so werden die Herzogenauracher vor allem dort ihre Vorteile auszunutzen versuchen. Des weiteren stellen die Dachauer die drittschwächste Verteidigung der Liga und so blicken die Longhorns mit großer Zuversicht auf das kommende Spiel.