herzogenaurach-shorthornsDie 1.Regionalliga Basketballerinnen der TSH starten am kommenden Samstag um 17.45 Uhr bei den Damen der TG Würzburg Wildcats nach über einem Monat Pause in die Rückrunde. Bisher liegen die Schützlinge von Trainer Markus Schönmüller deutlich über Soll, denn sie haben bei 7:2 - Siegen genauso viele Niederlagen auf dem Konto wie der Tabellenerste aus Leipzig, allerdings haben sie bis dato einen Sieg weniger verbucht. Das wollen die Shorthorns aber schnellstmöglich ändern und gegen die Unterfränkinnen den zehnten Sieg einfahren. Dass das nicht leicht wird, erklärt einem ein Blick auf das Tableau schlagartig.

Die Würzburgerinnen weisen nämlich die selbe Siegquote wie die TSH auf und liegen mit ihnen punktgleich auf dem zweiten Rang. Lediglich das Punkteverhältnis sorgt dafür, dass die Würzburgerinnen vor den Herzogenauracherinnen geführt werden. Somit ist klar, dass ein Sieg Pflicht ist, wollen die Aurachstädterinnen weiterhin um den Aufstieg mitspielen. Allerdings ist dies nicht das ausgegebene Saisonziel.

" Unser Ziel ist das obere Mittelfeld. Sollten wir in Sachen Aufstieg am Ende der Saison noch ein Wörtchen mitreden können, wären wir natürlich sehr glücklich, wenn nicht, ist es aber mit dieser neu formierten Mannschaft noch immer eine gelungene Saison, vorausgesetzt wir liegen am Ende unter den ersten fünf Teams. Die Würzburgerinnen spielen einen schnellen attraktiven Basketball mit viel Zug zum Korb und so müssen wir uns auf ein intensives Spiel einstellen." So Trainer Markus Schönmüller vor dem Spiel.

Die Würzburgerinnen haben bisher die beste Verteidigung der Liga aufzuweisen und können mit ihrer enormen Athletik jedem Gegner Sorgenfalten auf die Stirn werfen. Mit ihrer Jugend wirken sie nimmermüde und rennen über 40 Minunten das Spielfeld auf und ab. Aber das müssen sie auch, denn sie haben Schwächen im Angriff. Sie werfen nicht mal ganz einen Dreier pro Spiel und haben so große Probleme im Halbfeldspiel. Daher suchen sie die Flucht nach vorne und konzentrieren sich voll auf den Fast Break( Tempogegenstoß). Dies schläg sich in der Punkteverteilung nieder. Lediglich Andrea Kleinhenz punktet mit 13,8 Punkte pro Spiel durchschnittlich zweistellig. Jedoch folgt danach eine ganze Armada, die im hohen einstelligen Bereich punktet. Dadurch sind die Unterfränkinnen extrem schwer auszurechnen.

Doch die Shorthorns brauchen sich nicht zu verstecken, haben sie ja eine beeindruckende Hinrunde hingelegt. Diese Leistung beruht auf mehreren Faktoren. Erstens, werfen sie am meisten Dreier in der Liga und zweitens, haben sie eine kaum bezwingbare Moral, was sie schon etliche fast schon verloren geglaubte Spiele in dieser Saison noch gewinnen hat lassen. Tina Riegner und Koni Klisanic werden verletztunsbedingt fehlen, ansonsten sind alle Shorthorns fit und freuen sich auf eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde.