Am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums startet für die 1.Regionalliga Basketballer der TSH die Rückrunde gleich mit einem Heimspiel. Zu Gast werden die Mannen des USC Leipzig 2 sein. Die Aufsteiger aus Sachsen liegen derzeit auf dem vierzehnten und damit letzten Tabellenplatz und weisen eine Bilanz von 2:12 - Siegen auf. Die Longhorns haben sich nach einem unglücklichen Start mittlerweile gefangen, rangieren auf dem zwölften Tabellenplatz und haben 4:9 - Siege auf der Habenseite.
Damit liegen sie mehr oder weniger im Soll und ihr großes Ziel für die Saison ist es, mindestens diesen Platz zu halten oder sich nach weiter vorne in der Tabelle zu verbessern. Das Hinspiel verloren die Aurachstädter nach einer hart umkäpften Partie denkbar knapp mit 55:57. Diesmal wollen die Longhorns den Spieß rumdrehen und sich den Sieg und den direkten Vergleich sichern. Sollte dies gelingen, würde das Saisonziel Klassenerhalt sehr nahe rücken, denn die Herzogenauracher würden dann drei Siege vor den Leipzigern liegen und dazu noch den direkten Vergleich auf ihrer Seite haben. Da wahrscheinlich nur eine Mannschaft aus der Regionalliga absteigen wird, jenes aufgrund der komplizierten Situation in der ProB, wäre es Gold wert, einen Sieg einzufahren.
"Wir wissen um die Bedeutung des Spiels und haben uns in vergangenen drei Wochen gezielt auf die Leipziger vorbereitet. Allerdings wäre auch bei einer Niederlage noch nichts wirklich dramatisches passiert. Wir haben endlich alle Spieler wieder gesund an Bord und eine hervorragende Stimmung in der Mannschaft. Wir gehen davon aus, dass wir in der Rückrunde erfolgreicher agieren werden, als noch in der Hinrunde und so gehen wir mit einem guten Gefühl in die Rückrunde. " So das Trainerduo Peter Simon und Angelos Plantzas.
Doch zuerst wollen sie sich voll das Spiel gegen Leipzig konzentrieren. Dieses wird sicherlich kein Leichtes werden, denn die Sachsen stellen eine der besten Verteidigungen der Liga und sind für ihre hohe Intensität bekannt. Sie belegen den fünften Rang in der zugelassene Punkte des Gegners Tabelle. In der Offensive sind sie aber wohl zu den harmlosesten Mannschaften der Liga zu zählen. Gerade einmal 66 Punkte erzielen sie im Durchschnitt und erzielen damit am wenigsten Punkte pro Spiel in der Liga. Aber all zu sicher sollte sich die Herzogenauracher Defensive nicht sein, denn mit Jonathan Ghebreigziabiher haben die Sachsen einen wieselflinken Aufbauspieler in ihren Reihen, der jederzeit für Probleme sorgen kann und 10,7 PpP erzielt. Unterstützung findet er hauptsächlich in Centerspieler Steffen Rauch, der mit 11,7 PpP Topscorer der Mannschaft ist. Die niedrige durchschnittliche Punkteausbeute der Einzelspieler ist aber darin begründet, dass die Leipziger viele Spieler zum EInsatz bringen, um ihre hohe defensive Intensität bringen zu können und so kein Spieler besonders lange auf dem Spielfeld steht.
Somit müssen sich die Spieler der Aurachstädter auf ein hartes Spiel einstellen, bei dem sie bis zum Ende hoch konzentriert zu Werke gehen müssen. Darauf können sie sich auf die beste Defensive der Liga verlassen. Keine Mannschaft lässt weniger Punkte als die Herzogenauracher zu und so ist mit einem Low-Scoring-Game, d.h. ein Spiel mit wenigen Punkten, zu rechnen.
"Wir bauen voll auf die wirklich phantastische Unterstützung unserer Fans und werden alles dafür tun, erfolgreich in die Rückrunde zu starten. Alle Spieler wollen, dass es endlich wieder losgeht und wir freuen uns auf ein hoffentlich erfolgreiches Spiel gegen Leipzig." So der Leitstier Thomas Simon zum Spiel.
