ansbachTreuchtlingen zu Gast in der Theresienhalle

Tabellendritter gegen den Tabellenvorletzten – auf dem Papier eine klare Sache. Doch die Piranhas mussten zuletzt zwei Niederlagen in Folge hinnehmen und Coach Jenko war vor allem mit der Einstellung in der Defense überhaupt nicht einverstanden. Er fordert vehement mehr Aggressivität von seinen Jungs, denn nur über eine konsequente Abwehrarbeit kann man auch im Angriff wieder erfolgreicher werden.

Falls tatsächlich zwei Mannschaften den Weg in die 2. Regionalliga antreten müssen, befinden sich die Gäste in akuter Abstiegsgefahr. Dass das Team von Coach Harlander im Abstiegskampf ungeahnte Kräfte freisetzt, weiß man nicht erst seit der letzten Saison, in der die Treuchtlinger am Ende nach hartem Abstiegskampf mit neun Siegen den 11. Platz belegten.

Im ersten Spiel der Saison 2011/12 gewannen die Piranhas in der Senefeldhalle relativ mühsam mit 89 : 82. Acht Dreier bei dreizehn Versuchen mussten die TSV'ler damals in der ersten Halbzeit hinnehmen – fast eine NBA-Quote bei den Spielern des Lokalrivalen. Beste Werfer waren damals Lang (20), Huhn (14) und Schmoll (12), die auch derzeit zu den besten Werfern ihrer Mannschaft zählen. Power-Forward Stefan Schmoll ist aktuell Dritter der RLSO - Scorerliste und erzielte bisher einen Schnitt von 27,3 Punkten pro Spiel (Goran Petrovic 8. mit 19,2), dazu sammelte er durchschnittlich 9,4 Rebounds (Karim Aw 7,7) und traf 1,5 Dreier.

Die Piranhas sind also gewarnt und müssen sich sicher gegenüber der Heimpleite im Spiel gegen die München Baskets steigern, wenn sie mit einem Sieg in die Rückrunde starten wollen. Coach Jenko stehen bis auf den verletzten Philipp Winterhalter (Dehnung der Kreuzbänder) wahrscheinliche alle Spieler zur Verfügung.