Am kommenden Sonntag um 19.30 Uhr treten die 1.Regionalliga Basketballer der TSH bei den Mannen der Body Street Baunach an. Allerdings spielen die Baunacher nicht in ihrer namensgebenden Stadt, sondern in der altehrwürdigen Graf-Stauffenberg-Halle in Bamberg. Da der amtierende deutsche Meister Brose Baskets Bamberg am Sonntag um 17.00 Uhr antritt, wurde das Spiel der Longhorns auf diese unchristliche Uhrzeit verschoben, sodass das Baunacher Stammpublikum vom Spiel der Brose Baskets zum Aufeinandertreffen des Tabellenzwölften aus der Aurachstadt mit dem Siebtplatzierten aus Oberfranken pilgern kann. Die Herzogenauracher haben momentan 4:8-Siege auf dem Konto und könnte einen Sieg gut gebrauchen, die Gastgeber weisen eine Bilanz von 6:7-Siegen auf.
Allerdings wird es kein leichtes Unterfangen für die Herzogenauracher werden. Der Einsatz von Markus Person und Thomas Simon ist extrem unwahrscheinlich und Benedikt Aumeier wird aufgrund eines Bänderrisses ebenfalls ausfallen. Dazu wird wahrscheinlich Aidin Kabir einen Vertrag bei einem iranischen Erstligisten unterschreiben und so sind die Longhorns extrem dezimiert. Dennoch bleibt die Hoffnung die Mutter aller Spiele und so gehen die Herzogenauracher trotz allem optimistisch ins Spiel." Zwar sind wir ersatzgeschwächt, aber wir haben sicher eine Chance. Das Spiel in der Hinrunde haben wir mit drei Punkten nach Verlängerung verloren, jetzt sind wir aber deutlich konstanter in unserem Spiel. Außerdem kennen wir die Baunacher in und auswendig und wir haben auch schon in der Vorsaison in Baunach gewonnen. Die Erfolgswahrscheinlichkeit wären zwar sicherlich besser, wenn wir komplett antreten würden, dennoch sehen wir eine 50 prozentige Gewinnmöglichkeit, was wohl aufgrund der Logik auch eine Wahrheit darstellt." So das Trainerduo Simon/Plantzas.
Die Baunacher werden aller Voraussicht nach komplett antreten. Die Stärke der Oberfranken liegt unter dem Korb. Denn dort spielen die 2,08 Meter und 2,06 Meter großen Christoph Jungbauer und Alexander Heide. Jungbauer ist aber der deutlich schwerfälligere und fällt immer wieder durch viele, teils überharte Fouls auf. Dennoch stellt er aufgrund seiner Ausmaße eine Macht dar, die nur mit Schnelligkeit bekämpft werden kann. Alex Heide ist dagegen der filigrane Typ, der sich geschickt bewegt und so oft von Marcel Fuchs angespielt werden kann. Fuchs ist der ProB-erfahrene Aufbauspieler der Baunacher und der Kopf des Teams. Mit ruhiger Hand leitet er das Spiel, allerdings ist er nicht der größte und beste Athlet und so haben die Herzogenauracher bei jedem gegnerischen Spieler eine Angriffsfläche, die sie behände nützen müssen. Gelingt das, können sie reüssieren, gelingt dies nicht, kann es ein ungemütlicher Sonntagabend werden. Aber sicher wird es interessanter als der sonntägliche Tatort werden und so sind alle Zuschauer herzlichst eingeladen mit nach Bamberg zu reisen.
