herzogenaurach longhornsDie 1.Regionalliga Basketballer der TSH werden diesmal am Freitag um 20.00 Uhr zu den Regnitztal Baskets reisen müssen. Allerdings kann man bei diesem Spiel kaum von einer Reise sprechen, denn es ist eigentlich nur ein Katzensprung von Herzogenaurach in die Regnitztal Arena nach Hirschaid. Die Basktes belegen momentan den achten Tabellenplatz mit 5:7 - Siegen, die Longhorns befinden sich einen Rang dahinter auf dem neunten Tabellenplatz und haben 4:7 - Siege auf dem Konto. Somit wird der Gewinner dieser Partie sich weiter im Mittelfeld etablieren können, während der Verlierer wieder darauf schauen muss, nicht zu weit in der Tabelle abzurutschen. Denn die Liga ist in dieser Saison ebenso augeglichen, wie sie es in der Vorsaison war und derzeit haben gleich fünf Mannschaften vier Siege auf der Habenseite.

Die Regnitztaler haben eigentlich einen untrefflichen Namen, denn eigentlich müssten sie Brose Bamberg Nachwuchsmannschaft heißen. Da aber die Struktur im Bamberger Basketball recht kompliziert ist, heißen sie nun Regnitztal Baskets, erfüllen aber trotzdem die oben genannte Funktion. In dieser Funktion, nämlich eine Nachwuchsmannschaft zu sein, liegt aber zugleich Segen und Fluch der Oberfranken begraben. Der Segen ist, dass sie stets die besten Talente in Bayern, wenn nicht sogar in Deutschland zur Verfügung haben und so immer eine gewisse Qualität vorhanden ist. Der Fluch ist, dass die Spieler allesamt in mehreren Mannschaften spielen. So sitzt beisoielsweise Steven Monse, der 9,7 Punkte pro Partie erzielt, des öfteren bei den Brose Baskets in der Bundesliga auf der Bank. Viele Spieler sind zudem auch schon in der ProB, die eine Liga über der Regionalliga ist, im Einsatz. Hier sind die Topscprer Johannes Richter, der 18,7 Punkte pro Partie erzielt und Juniorennationalspieler ist und Steffen Walde zu nennen( 17,4 PpP). Spielen diese beiden Akteuere mit, gehört Regnitztal zu den Topadressen der Liga, spielen sie nicht mit, sind sie maximal unteres Mittelmaß. Aber am Freitag ist damit zu rechnen, dass alle Spieler zum Einsatz kommen, da am Freitag kein anderes Team spielt und so alle Spieler frei haben.

Somit steht den Longhorns eine Mammutaufgabe bevor, denn zu der Vollständigkeit des oberfränkischen Kaders kommt noch der Ausfall von Thomas Simon hinzu. Er hat sich im vergangenen Spiel gegen Rattelsdorf eine Schultereckgelenksprengung zugezogen und wird vorerst ausfallen. Aber die restlichen Longhorns sind fit und wollen den fünften Saisonerfolg einfahren. Die Chancen stehen dennoch nicht schlecht. " Wir kennen die Plays der Regnitztaler auswendig und dazu kennen wir alle Spieler schon seit Jahren. Deshalb können wir uns perfekt auf den Gegner einstellen und wir haben in dieser Woche intensiv an verschiedenen Verteidigungsvarianten gefeilt, die den Spielfluss der Oberfranken zerstören sollen. Gelingt uns dies umzusetzen, stehen die Chancen 50:50 für einen Sieg." So das Trainerduo Plantzas/Simon zum Spiel.