ansbachMünchen Baskets zu Gast in der Theresienhalle

Im letzten Spiel der Vorrunde ist ein alter Bekannter zu Gast an der Rezat: Die München Baskets, wie der Verein seit seiner Umbenennung 1994 heißt und hapa Ansbach blicken auf eine Vielzahl packender Begegnungen in den verschiedensten Ligen zurück. Meist waren es spannende und enge Auseinandersetzungen, und ein spannender Spielverlauf dürfte auch diesmal zu erwarten sein, denn die Landeshauptstädter kommen mit der Empfehlung von sieben Siegen und nur einer Niederlage (62 : 63 gegen Baunach) in den letzten acht Spielen in die Theresienhalle.

Das Team von Coach Matthias Zollner war vor der Saison als erster Anwärter auf einen Aufstiegsplatz gehandelt worden, dies vor allem wegen des prominenten Neuzugangs der Baskets, Robert Marras. Der 66fache Nationalspieler stand letzte Saison noch im Aufstiegsteam der Münchner Bayern und wollte beim Regionalligisten die Karriere ausklingen lassen. Leider erzwangen zahlreichen Verletzungen mittlerweile den Rücktritt des 2,15m langen Centers nach nur vier Spielen für die Münchner. Weitere Verletzungen und Spielerabgänge führten zu einigen unerwarteten Niederlagen und damit zum Ende der Aufstiegsträume.

Auch die Hoffnungen der Piranhas erfuhren bei den Titanen in Dresden einen erheblichen Dämpfer. Die klare Niederlage beim Ligaprimus sitzt sicher noch in den Knochen der Ansbacher. Abhaken und nach vorne schauen muss deswegen die Devise beim Tabellenzweiten heißen schließlich gilt es die bisher makellose Heimserie fortzusetzen. Mit einem weiteren Heimsieg im ersten Spiel der Rückrunde eine Woche später gegen Treuchtlingen könnten die Piranhas zuversichtlich in das neue Jahr gehen. Ob Coach Jenko im Spiel gegen München wieder auf Joel Nganko, dessen Schulterverletzung erneut Probleme bereitet, zurückgreifen kann ist derzeit noch fraglich. Wahrscheinlicher ist der Einsatz des zweiten Ansbacher Centers. Karim Aw musste die Partie in Dresden aufgrund eines Infektes absagen, der aber bis zum Heimspiel überwunden sein dürfte.