dresdenDresden Titans bestreiten am Samstag um 19:00 Uhr ihr nächstes Auswärtsspiel beim Tabellenzehnten Dachau Spurs

Dresden, 25.11.11 - Die Regionalliga-Basketballer der Dresden Titans gastieren am Samstagabend beim Tabellenzehnten aus Dachau. In der Jahnsporthalle starten die Dresdner in das schwierige Restprogramm der Hinrunde. Die Gastgeber hoffen, sich mit einem Heimsieg gegen den Tabellenführer dauerhaft zurück in die Erfolgsspur zu gelangen.

Zuletzt mussten die Dachauer zwei Niederlagen gegen die beiden ärgsten Verfolger der Titans, Ansbach und Deisenhofen, verkraften. „Unserer Gegner ist seit einigen Wochen durch eine ganze Reihe verletzungs- bzw. gesundheitsbedingter Ausfälle geschwächt", wies Titans-Trainer Thomas Krzywinski (Foto: Ben Gierig) auf eine Ursache für die jüngsten Negativerlebnisse der Bajuwaren. Die konnten teilweise selbst zu manchem Heimspiel nur mit sieben Mann antreten. Deshalb könne man in Dresden allerdings keinesfalls von einem einfachen Sieg ausgehen, so Krzywinski weiter. „Die Dachauer haben sich stets sehr teuer verkauft und selbst gegen diese Spitzenteams bis zum Schluss gut mitgehalten. Wir stellen uns daher auf einen intensiven Schlagabtausch ein."

Zumindest auf dem Papier scheinen die Rollen beim Match zwischen dem bayrischen Tabellenzehnten gegen den Spitzenreiter aus Sachsen klar verteilt. Das Gefühl, auf der „Pole Position" der 1. Regionalliga Südost zu rangieren, kennen die Dachauer nur zu gut. In der vergangenen Saison zählten sie zu den Topmannschaften ihrer Staffel. Nicht einmal sieben Monate später finden sich die Randmünchner nun im grauen Niemandsland der Tabelle wieder. Grund dafür ist vor allem der personelle Umbruch. Unter den Abgängen in diesem Sommer waren auch absolute Leistungsträger wie Omari Knox und Anthony Pettaway. Die beiden US-Importe gehörten zu den korbgefährlichsten Spielern der gesamten Liga und sorgten zusammen für mehr als die Hälfte der Dachauer Punkte.

Die Verantwortlichen in Dachau konnten aufgrund der neuen Ausländerregel nur mehr einen der US-Boys ersetzen. Mit Kenny Jones (26,2 Punkte pro Spiel, 12,9 Rebounds) lotsten sie aber erneut einen treffsicheren Korbjäger aus den Vereinigten Staaten in den Freistaat Bayern. Gleichwohl kann der 27-Jährige die Spiele nicht im Alleingang gewinnen, wohl aber den entscheidenden Unterschied ausmachen. Das bewies er u.a. mit einer 50-Punkte-Gala gegen die Rattelsdorf Independents. Die Titans sind also vorgewarnt.