Nach dem Absteiger aus der 1. Damenbundesliga BBC Leipzig vor 14 Tagen empfangen die Damen des TSV Nördlingen morgen, Sonntag, 16 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle mit den Damen 2 der TGWürzburg Wildcats einen Regionalligaaufsteiger.
Und der Aufsteiger hat sich nach sechs Spieltagen mit fünf Siegen und nur einer Niederlage hervorragend geschlagen. Er steht hinter den Shorthorns Herzogenaurach mit einem Sieg mehr auf Platz zwei der Tabelle.
Sucht man in den Scorerlisten nach den herausragenden Spielerinnen der Würzburger, so wird man enttäuscht. Die Stärke der morgigen Gäste beruht auf ihrer Ausgeglichenheit. Sechs Spielerinnen machen regelmäßig zwischen acht und 13 Punkte. Dazu sind die Würzburger offensichtlich in der Verteidigung stark, denn sie haben bisher im Schnitt auch die wenigsten Gegenpunkte erhalten.
Für die Gastgeberinnen vom TSV kommt damit erneut eine (neue) Topmannschaft der Regionalliga nach Nördlingen. Und die Einheimischen leiden wieder einmal unter dem Gesamtspielplan, denn gleichzeitig spielt in München in weiblichen Nachwuchsbundesliga die U17 weiblich gegen Jahn München, so dass deren Spielerinnen fehlen werden und mit Berger, Burghart und Grempels Akteurinnen der Damen 2 nachrücken müssen. Ein weiteres Handicap ist, dass Fanny Szittya irgendwann in der Nacht von Samstag auf Sonntag von der Weltreise nach Rotenburg bei Bremen und dem Spiel der HELI-Damen zurückkommt und sicherlich noch unter den Anstrengungen leidet.
Unter diesen Umständen sieht Coach Andi Ebertz seine eigene Mannschaft zwar als Außenseiter, ist jedoch nach der Klasseleistung vor vierzehn Tagen gegen Leipzig durchaus noch guter Hoffnung auf eine Überraschung.
