baunachNoch vier Begegnungen stehen für die Mannschaft von BODY STREET Baunach auf dem Programm der Hinrunde, wenn sie am Samstag (18:30 Uhr) bei den München Baskets antreten müssen. Dabei treffen die Baunacher in allen Begegnungen auf Teams, mit denen man sich auf Augenhöhe befindet. Mindestens zwei dieser letzten Hinrundenspiele müssen die Oberfranken gewinnen, wenn sie ihr Soll noch erreichen wollen. Ob man in München dazu den Anfang machen kann, steht aber auf einem ganz anderen Blatt, sind doch die Gastgeber so etwas wie die Wundertüte der Liga, denn man weiß nie, mit welchen Spielern die Baskets auflaufen. Zuletzt konnten sie in Regnitztal nur stark ersatzgeschwächt antreten, fehlten doch mit Grube, Ware, Scholtes und Ex-Bundesligastar Maras gleich vier Spieler, die bisher zweistellig punkteten. Dennoch reichte es für Fabian Kirchhoff (17,3 Punkte im Schnitt), der lange mit 5 Fouls zuschauen musste, den Hünen Matthias Krieg (13,0) und Florian Börstler (12,9) zu einem glücklichen 77:75 Erfolg, der ihnen nun mit 5:4 Siegen den 6. Platz bescherte. Ein weiteres Handicap stellt die Halle an der Dachauer Straße dar, mit der nicht alle Mannschaften gut zurechtkommen.

Doch die Baunacher sollten sich nicht von solchen Unwägbarkeiten ablenken lassen, sondern sich auf ihre Stärken konzentrieren. Die sah man zuletzt in der 2. Halbzeit bei der knappen Niederlage gegen den Spitzenreiter aus Dresden. Spätestens jetzt müsste wohl jedem Spieler klar geworden sein, dass man mit einer entsprechenden Einstellung konstant über 40 Minuten jeden Gegner in der Liga schlagen, im umgedrehten Fall aber auch gegen jeden (siehe Leipzig) verlieren kann. Leider fehlt bei den Schützlingen von Timo Fuchs und Jörg Mausolf weiterhin der erkrankte Christoph Jungbauer und auch der Einsatz von Manuel Rockmann (Spiel in der Pro B) und Christopher Roch (Spiel in der 2. RL) scheint eher unwahrscheinlich.