ansbachFür die Piranhas beginnen die Wochen der Wahrheit

Für die Piranhas beginnen mit dem Spiel gegen die Sachsen die Wochen der Wahrheit, denn sie treffen nacheinander auf die direkten Konkurrenten an der Tabellenspitze. Gleich am nächsten Wochenende gibt der aktuelle Tabellendritte Deisenhofen seine Visitenkarte in der Theresienhalle ab, anschließend geht's zum Ligaprimus nach Dresden, ehe am Ende der Vorrunde die vor der Saison als Top-Aufstiegsanwärter gehandelten Baskets München zu Gast in Ansbach sind. Dass die Mittelfranken gut gerüstet in die entscheidenden Spiele gehen, zeigte der Sieg gegen Dachau am letzten Wochenende, den die Ansbacher aufgrund einer eindrucksvolle Mannschaftsleistung holten, bei der fünf Spieler zweistellig punkteten.

Achillesverse bleibt hingegen die Defense. Nur selten gelingt es Coach Jenko, seine Jungs effektiv auf den Gegner einzustellen, da in den letzten Wochen aufgrund von Erkrankungen und beruflichen Anforderungen immer wieder wichtige Leistungsträger im Training fehlten. Auch in der Woche vor dem Spiel gegen Zwickau fehlen Joel Nganko, der beruflich unabkömmlich ist, und Karim Aw (Rückenprobleme) im Training. Ob "Junior" Woodson rechtzeitig wieder fit ist, ist derzeit noch fraglich.

Die Zwickauer verfügen über einen kleinen, aber ausgeglichenen und erfahrenen Kader. Aufgrund der neuen Ausländerregel konnten einige Spieler der Vorsaison nicht mehr verpflichtet werden, der Kern der Mannschaft blieb aber zusammen und wurde mit dem amerikanischen "Allrounder" Clarence Winston Trotter effektiv verstärkt. Trotter kann die Positionen 2 bis 5 spielen und erzielte bisher 23,5 Punkte pro Spiel. Zusammen mit Guard Hruschka (15,8 Punkte Schnitt) und dem 2.10 m langen Center Lars Grübler (10,2 Punkte) bestimmt er das Spiel der Sachsen. Zu beachten sind auch Guard Schunk und Flügel Thoß, die die erste Fünf der Gäste komplettieren dürften.