tsv noerdlingenNicht minder schwer als die Aufgabe der HELI Girls am Samstag in Wolfenbüttel ist die Aufgabe der Regionalligadamen des TSV Nördlingen am Sonntag in Herzogenaurach. Gastgeber TS Herzogenaurach ist Absteiger aus der 2. Bundesliga Süd und nimmt nun den Platz ein, den im Vorjahr die 2. Mannschaft der Shorthorns als Achter hatte. Und mit diesem unfreiwilligen „Wechsel" ist natürlich eine Änderung in der Leistungsstärke verbunden.

Die Mittelfranken haben bisher nur beim MTSV Schwabing knapp mit 49:55 verloren und stehen mit drei Siegen auf Platz fünf, punktgleich mit drei weiteren Teams. Im Team stehen mit den Geschwistern Brox, mit Rieger, Heinz, Klisanic, Angerstein und Hildel viele der Zweitligaspielerinnen des Vorjahres. Neu im Team als Topscorerin ist Lubica Cadordzic. Im Team steht auch mi Laura Wittmann eine ehemalige TSV-Dame, die aller Voraussicht nach auf ihre Schwester Amelie im TSV-Team trifft. Zuletzt siegten die Herzogenauracher bei TSV Wasserburg 2 70:62.

Hier eine eingespieltes Team mit Bundesligaerfahrung, dort ein total verjüngtes TSV-Team, das ist die Ausgangslage. Die Nördlinger unterlagen gegen Jahn München 2 und BC Erfurt und gewannen bisher in eigener Halle gegen Zwickau. Die hohe Niederlage vor 14 Tagen in Erfurt war auch der Tatsache geschuldet, dass Fanny Szittya fehlte.

Fanny Szittya wird zwar in Herzogenaurach wieder mit von der Partie sein, doch es fehlen mit Brandner, Klug und Anna Thalhofer drei der Nachwuchsspielerinnen aus der Jugend, da die U17 des TSV zur gleichen Zeit in der WNBL in Heidelberg spielt. Für Coach Andi Ebertz wird es entscheidend sein, ob es Högg, Kucera und Veh gelingt, Cadordzic und Ilona Bronx, die beiden gefährlichsten Spielerinnen der Gastgeber, aus dem Spiel zu nehmen. Auf jeden Fall sind die Rieserinnen im Match nur Außenseiter.