Am kommenden Samstag steht in Treuchtlingen das große Mittelfrankenduell in der 1. Basketball Regionalliga an. Denn dort werden der TS Herzogenaurach auf die Mannen des VFL Treuchtlingen treffen. In der vergangenen Saison sind beide Kontrahenten nur knapp den Abstieg entgangen und haben in ihren beiden Duellen jeweils ihr Heimspiel für sich entscheiden können. Die Treuchtlinger sind aber bisher besser in die Saison gestartet, sind Tabellensiebter und haben 3:4 - Siege auf dem Konto. Die Longhorns haben nach einigen extrem knappen Niederlagen den Saisonstart vermasselt und sind mit 1:5 - Siegen auf dem vierzehnten Tabellenplatz abgerutscht. Umso wichtiger ist somit das Spiel für die Aurachstädter, die sich in der vergangenen Woche intensiv auf ihren Gegner vorbereitet haben. Aidin Kabir ist nach einem Trainingsunfall erst in einer Woche wieder einsatzfähig und Kapitän Peter Simon fällt von nun an die gesamte Saison wegen einer Knie OP aus. Dafür kehrt Markus Person wieder in den Kader der Longhorns zurück und wird mit seiner überragenden Athletik das Herzogenauracher Spiel an beiden Enden des Courts beleben.
Die Treuchtlinger bauen in dieser Saison auf den gleichen Kader wie in der Vorsaison. Absoluter Topakteur ist Stefan Schmoll, der 25,2 Punkte pro Partie erzielt und sicher zu den besten Spielern der Liga auf seiner Position zählt. Trotz seiner 1,98 Meter Körpergröße kann er sich gut bewegen und ist sowohl aus der Distanz als auch durch seinen guten Zug zum Korb extrem korbgefährlich. Doch nach Schmoll kommt erstmal lange nichts mehr. Volker Lang ist ein kampfstarker Power Forward, der jedem Rebound und verlorenem Ball beherzt hinterhergeht, dabei aber oft in Foulprobleme gerät. Das Spiel leiten die Ferschl-Brüder, welche mit Vornamen Fabian und Sebastian heißen und 7,5 respektive 8,8 Punkte pro Spiel erzielen. Der große Joker der Treuchtlinger ist allerdings ist fanatisches Heimpublikum. Mit einem Schnitt von ca. 600 Zuschauern stellen sie den größten Publikumsmagneten der gesamten Regionalliga dar.
"Wir werden die Kreise von Stefan Schmoll einschränken und müssen das Penetration der Treuchtlinger Aufbauspieler stoppen. Sollte uns das gelingen, sehe ich uns in einer guten Position für das Spiel. Wir haben in den vergangenen zwei Wochen eine intensive Fehleranalyse betrieben und haben unser Spiel etwas umgestellt. Wichtig ist, dass wir weiterhin so stark verteidigen wie bisher. Offensive werden wir sicher die ein oder andere neue Variante präsentieren, die unserem Gegner sicherlich Probleme bereiten wird." So Trainer Peter Simon vor dem Spiel.
