Nach zwei Heimspielen müssen die Basketballdamen des TSV Nördlingen am Samstag erstmals reisen. Ziel ist Erfurt in Thüringen, Gegner bereits um 13 Uhr die Mannschaft des Basketball Clubs Erfurt. Beide Mannschaften sind mit je einem Sieg und einer Niederlage gestartet und damit Tabellennachbarn.
Ob beide Teams auch gleichstark sind, ist schwer zu beurteilen. Die Erfurter gewannen beim BC Zwickau ähnlich hoch, wie die Nördlinger am vergangenen Samstag in eigener Halle gegen die Sachsen siegten. Sehr beachtlich ist allerdings die 51:54-Niederlage beim Absteiger aus der 2. Liga, den Shorthorns Herzogenaurach.
Es ist davon auszugehen, dass die Erfurter in dieser Saison deutlich stärker einzuschätzen sind, als in der vergangenen Spielzeit, wo es nur zum zehnten Platz reichte und wo man nur knapp dem Abstieg entging. Grund hierfür ist, dass die Mannschaft sich vor Beginn der Saison namhaft verstärken konnte. Insbesondere Dana Penno, die vor zwei Jahren noch Aufbauspielerin beim Erstligisten Eisvögel Freiburg war, glänzte im Spiel gegen Herzogenaurach mit 18 Punkten. Mit Sakriß, Schäffner und Pisczan hat die Mannschaft noch Kräfte, die immer für zehn Punkte gut sind.
Anders sieht es bei den TSV-Damen aus. Sie hatten erhebliche Abgänge zu verkraften und müssen ganz auf die nachwachsende Jugend setzen. Dazu kommt, dass heute wegen des um 17 Uhr startenden DBBL-Spieles der HELI Girls in Chemnitz Fanny Szittya fehlen wird. Und sie war beim Sieg am vergangenen Samstag der Dreh- und Angelpunkt im TSV-Spiel. So wird die Verantwortung im Aufbau vor allem bei Amelie Wittmann und Anna Thalhofer liegen. Insgesamt sind die Gastgeberinnen sicherlich Favorit. Wenn die Nördlinger Damen zum Erfolg kommen wollen, müssen sie sowohl kämpferisch wie auch taktisch gegenüber den bisherigen Spielen eine Schippe drauf legen.
