herzogenaurach-shorthornsDie 1.Regionalliga Basketballerinnen der TSH werden am kommenden Samstag ins schöne Wasserburg reisen. Dort werden sie beim Tabellenvorletzten gastieren, die derzeit mit 0:3- Siegen nicht die Erfolge der Vorsaison bestätigen können. Denn letzte Saison wurden die Oberbayerinnen noch Meister in der Regionalliga, doch sie verzichteten auf den Aufstieg, da die erste Damenmanschaft aus Wasserburg als mehrfacher Deutscher Meister in der Bundesliga spielt und somit kein Interesse bestand, die zweite Mannschaft in der kostspieligeren 2.Bundesliga antreten zu lassen.

Ein Grund für den Leistungsabfall besteht in den vielen Abgängen des Tabellenelften, die er in diesem Spieljahr zu verkraften hatte. So musste die größtenteils neu formierte Mannschaft bisher viel Lehrgeld bezahlen. Die neuen Leitfiguren im oberbayerischen Spiel sind Mailis Pokk, die 19 Punkte pro Partie erzielt, Tanja Lehnert, welche sich für 12 PpP verantwortlich zeichnet und die athletische Sabrina Gröger, die durchschnittlich 13 PpP abliefert. Damit sind aber auch schon fast alle Stärken der Mannschaft genannt, denn nach qualitativ hochwertiger Unterstützung kann verzweifelt gesucht werden. Dazu stellt Wasserburg mit 73 gegnerischen Punkten pro Spiel die drittschwächste Abwehr der Liga, was die Shorthorns dazu einladen sollte, sich offensiv einmal so richtig ausleben zu können.

Allerdings wird die Partie keine leichte werden, denn erneut fehlen den Herzogenauracherinnen wichtige Akteuerinnen. Mit Lubica Cadordzic und Kerstin Wägner fallen gleich zwei wichtige Stützen des Erfolges aus der Vorwoche aus und so muss Trainer Markus Schönmüller improvisieren. Deshalb wurden in dieser Woche einige neue Spielzüge einstudiert, welche vor allem die bisher eher unauffälliger agierenden Spielerinnen mehr in Szene setzen werden, damit diese die durch die Ausfälle von Wägner und Cadordzic fehlenden Punkte kompensieren können.

"Wir müssen genauso intensiv verteidigen, wie wir es in der zweiten Halbzeit gegen Erfurt getan haben. Ich denke, dass meine Spielerinnen mittlerweile ihr wahres defensives Potential erkannt haben und sie dieses jetzt kontinuierlich abrufen müssen. Des weiteren werden wir weiter häufig zum Korb ziehen, da wir das bisher absolut erfolgreich durchgeführt haben und dadurch die meisten Feriwürfe in der gesamten Liga bekommen haben." So Markus Schönmüller zum anstehenden Spiel.