Die Regensburg Baskets begehen ihre Heimpremiere in der 2.Regionalliga Nord am Sonntag gegen TSV Breitengüßbach mit der Hoffnung auf den ersten Sieg in der noch jungen Basketballsaison. Die Baskets haben ihre ersten zwei Spiele auswärts verloren, in Würzburg und Gotha. Jetzt wäre ein positives Ergebnis vor dem heimischen Publikum genau das Richtige für die Aufsteiger von Baskets-Trainer Markus Höß.
„Alle freuen sich dass wir endlich zu Hause spielen. Ich bin gespannt, wie viele Zuschauer kommen, was da los sein wird in der Halle," sagt Höß, der am Sonntag um 16 Uhr auf viele Zuschauer in der Königswiesener Dreifach-Halle hofft.
„Der Gegner ist möglicherweise schlagbar, weil die auch Aufsteiger sind. Deswegen sind die Erwartungen relativ hoch. Wir hoffen, dass wir die Leistung abrufen können, die wir brauchen, um Breitengüßbach zu schlagen –was wir auf jeden Fall können und draufhaben."
Die Regensburger haben schon viel aus den ersten zwei Saisonspielen gelernt, laut Höß. Dass Härte und Physis wichtig sind, haben sie aus dem ersten Spiel mitgenommen, aus dem zweiten Spiel, dass sie ihre Chancen besser nutzen müssen und mehr über die Großen spielen, also mehr das Innenspiel forcieren. „Ich erwarte, dass der Gegner, weil er relativ jung ist, sehr aggressiv spielen wird. Breitengüßbach wird viel Druck machen, Manndeckung spielen," so der Regensburger Coach.
Breitengüßbach ist bekannt dafür junge, gute Talente in ihren Reihen zu haben. Der Topspieler für Breitengüßbach ist Spielmacher Andreas Obst, der im Juli erst 15 Jahre alt geworden ist. Torsten Kühnlein ist ebenso ein Leistungsträger der Regensburger Gegner wie Johannes Thoma. Kevin Jefferson ist ein weiterer 15-Jähriger aus der Bamberger Talentschmiede.
„Man darf sie nie unterschätzen nur weil sie jung sind. Sie können alle was, sonst würden sie da nicht spielen. Wir müssen schon vorsichtig sein. Anderseits dürfen wir aber auch nicht zu viel Respekt haben," sagt Höß mit Blick auf den Gegner. Der Baskets-Coach muß am Sonntag auf Jan Sauer verzichten. Fraglich ist der Einsatz von Peter Sohn, Sebastian Grübel und Jan Bartel.
