Diesmal mussten die Schumannstädter berufsbedingt auf M.Neddermeyer verzichten. Zudem traf L.Grübler aufgrund einer Autopanne erst mit den Sprungball in der Halle ein, so dass O.Stegner in die Startformation rückte. S.Schunk stellte sich erneut in den Dienst der Mannschaft und spielte mit einer Fussverletzung.
Das Spiel wurde schon im ersten Viertel von der Verteidigung geprägt, so dass beide Teams Probleme hatten überhaupt zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. Einen Tick aggressiver und spielfreudiger wirkten die Gäste welche sich mit Ablauf des ersten Viertel einen knappen 14:10 (10.Min) Vorsprung verschafften. Zu diesem Zeitpunkt hatte Leistungsträger C.Trotter aufgrund von Schwindelanfällen schon auf der Bank Platz genommen. Zwickau schaffte es in dieser Phase überhaupt nicht ihre Systeme durchzulaufen und verstrickte sich zu oft in forcierten Würfen die nicht ihr Ziel fanden.
Leipzig passte in dieser Phase besser und fand in M.Heinrich einen sicheren Werfer von jenseits der 3 Punkte Linie. Zweimal traf er in Folge so dass die Gäste erstmalig mit 10 Punkten führten und diesen Vorsprung durch gute Verteidigung am Mann auf 36:20 (20.Min) mit Schnellangriffen ausbauten. "20 Punkte zur Halbzeit ist einfach zu wenig. Meine Spieler waren mental überhaupt nicht auf dem Feld und haben im zweiten Viertel auch die defensiven Vorgaben nicht umgesetzt". Dies sollte sich im 3. Viertel ändern, denn nun agierten die Hausherren endlich aggressiv und nahmen den Kampf an. Offensiv schaffte man es trotzdem nicht seine Unsicherheit abzulegen und konnte selbt einfachste Korbleger nicht unterbringen. Bei 12 Punkten Rückstand knickte dann auch noch B.Hruschka um und Leipzig nutzte diese Schrecksekunde der Hausherren um mit sicheren Halbdistanzwürfen auf über 20 Punkte wegzuziehen. Die verbleibenden 15 Minuten waren ein reines "Tau ziehen" bei dem Zwickau zwar noch etwas wollte aber nicht mehr konnte und Leipzig letztendlich verdient den Sieg mit 72:49 (40.Min) nach Hause nehmen konnte. "Das ist der absolute Tiefpunkt und das schlechteste Spiel was wir seit Jahren abgeliefert haben" resümierte ein gefasster Trainer Wolf. "Die Ausfälle der letzten Wochen konnten wir Aufgrund unserer kleinen Rotation und der laufenden Prüfungen der Studenten nicht mehr kompensieren. Nun gilt es das spielfreie Wochenende zu nutzen um den Kopf frei zu bekommen, alle vorhandenen Blessuren auszukurieren und danach neu durchzustarten"
