Ein über weite Strecken spannendes Spiel verdient gewonnen. Beide Teams begannen sehr ausgeglichen, bis zum Ende des ersten Abschnitts konnte sich keiner der beiden Kontrahenten entscheidend absetzen. So ging es mit 21:17 in das zweite Viertel. In diesem hatten die Regnitztaler einige Probleme in der Defensive, in der Offensive das gleiche, der Korb war regelrecht vernagelt.

Zur Halbzeit folgerichtig ein Rückstand mit 42:29. Zu diesem Zeitpunkt waren Hoffnungen auf einen Sieg unnötig.

Nach der Pause kamen die Schabacker-Jungs verwandelt aus der Kabine. Jetzt branden sie in der sehr kalten Jahnhalle ein wahres Feuerwerk in der Defensive ab. Hierbei immer wieder angetrieben vom Defensiv bärenstarken Mark Völkl. Die Folge ein Ballverlust nach dem anderen für Dachau. Plötzlich hatten die Baskets wieder Mut gefasst und holten Punkt für Punkt auf.

Mit 48:44 Rückstand ging es in den letzten Abschnitt. Jetzt schienen den Baskets um die treffsicheren Steffen Walde und Dino Dizdarevic Flügel zu wachsen. Bis zur 35. Minute hatten sich jedoch die nie aufsteckenden Dachauer eine zehn Punkte Führung erspielt. Zum zweiten Mal schien das Spiel entschieden. Die Wende kam durch einen Dreier von Tim Leonhardt. Plötzlich war auch die Wurfsicherheit bei den restlichen Jungs wieder zu spüren. Wagner, Winter und Wolf setzten dem Dachauer Amerikaner Jones am Brett mächtig zu, konnten damit seinen Radius schon einengen und ihn weniger als sonst zur Entfaltung kommen lassen.

Jetzt kamen auch bei den Dachauer Spielern die Nerven, in der Schlussphase konnten die Oberbayern nur fünf ihrer zehn Freiwürfe verwandeln. Regnitztal war auf zwei Punkte dran, und bekam sechs Sekunden vor dem Ende mit einem Einwurf den letzten Angriff. Über zwei Stationen bekam Dino Dizdarevic die Kugel um sie mit der Schlusssirene per Dreier zu versenken. Der Jubel kannte danach zurecht keine Grenzen.

Walde (25), Dizdarevic (12), Daubner (9), Wagner (6), Winter (6), Völkl (5), Leonhardt (4), Wolf (3), Dippold