vislbiburg105:100 Auswärtssieg nach bisher bester Saisonleistung

Nach zwei Niederlagen in Folge zum Auftakt des Basketball-Jahres 2012 mussten die Baskets am vergangenen Sonntag ausgerechnet beim unangefochtenen Tabellenführer in Dresden antreten. Nach einer wahren Offensivschlacht konnten die Vilsbiburger am Ende einen 105:100 (52:55) Sieg feiern und haben somit zehn Punkte Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz.

„Nach der schwachen Vorstellung gegen Deisenhofen wollte ich von meinem Team eine deutliche Reaktion sehen. Nur wenn wir als Mannschaft auftreten und um jeden Ball kämpfen, können wir in dieser Liga bestehen", so Prote vor dem Spiel. Motiviert bis in die Haarspitzen starteten die Baskets in die Partie und gingen mit 4:0 in Führung. Bis zur Halbzeit entwickelte sich eine wahre Offensivschlacht, wobei die Vilsbiburger den Dresdner Topscorer Jason Boucher (36/5) nicht so richtig in den Griff bekamen. Nachdem die Baskets das erste Viertel mit 29:25 gewinnen konnten, entschied Dresden Abschnitt Nummer zwei mit 30:23 für sich. Somit ging es mit einem Drei-Punkte-Rückstand beim Stand von 52:55 in die Halbzeitpause.

„Ich war mit der Leistung in der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Doch wir sind an diesem Tag nicht nur nach Dresden gekommen, um guten Basketball zu spielen, sondern um das Spiel zu gewinnen. Dieser unbedingte Siegeswille war meinen Jungs an diesem Tag anzumerken", so Prote. Mit Beginn der zweiten Hälfte machten die Baskets dort weiter, wo sie in der ersten aufgehört hatten. Angeführt von einem überragenden Marc Campbell (41 Punkte, 11 Assists) und den glänzend aufgelegten Justin Halleran (27 Punkte, 7 Dreier) und Ross Allsop (16 Punkte) entschieden die Baskets das dritte Viertel wieder knapp für sich (26:23) und glichen somit das Spiel nach 30 Minuten erneut aus (78:78). Einziger Wehrmutstropfen war die Schulterverletzung von TSV-Kapitän Michael Mayr, der beim Zug zum Korb nur per Foul zu stoppen war und unglücklich auf die Schulter fiel. Wie lange Mayr ausfallen wird, konnte nach einer ersten Untersuchung im Krankenhaus nicht eindeutig geklärt werden. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Im letzten Spielabschnitt agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei sich kein Team absetzten konnte. Erst in den Schlussminuten erspielten sich die Baskets durch zwei weitere Dreier von Justin Halleran eine Sechs-Punkt-Führung. Zwar fand Dresden durch Jason Boucher die passende Antwort und konnte den Rückstand noch einmal verkürzen, doch Marc Campbell zeigte an der Freiwurflinie keine Nerven (Zwölf Treffer bei zwölf Versuchen) und erstickte die Dresdener Aufholbemühungen im Keim. Am Ende eines dramatischen und sehenswerten Spiels konnte die Prote-Schützlinge einen verdienten 105:100 Sieg feiern. Mit einer ähnlichen Leistung sollte auch am kommenden Samstag beim Regionalderby gegen die München Baskets ein Sieg möglich sein.

Für die Baskets spielten (Punkte/Dreier): Kreutzer (1), Kock, (11), Sondershaus, Campbell(41/5), Mayr (5), Jurakic (2), Allsop (16), Novy (2), Märkl und Halleran (27/7)