Gegen eine stark aufspielende Mannschaft von München Basket verlor der VfL Treuchtlingen mit 65 : 76 . Dabei musste sich das Team von Trainer Harlander, die lange Zeit mit den Gegnern aus der Landeshauptstadt mithielt, erst im letzten Viertel geschlagen geben.
Vor einer gewohnt enormen Kulisse von 600 Zuschauern starteten die VfL Baskets im Hexenkessel „Senefelder-Schule" konzentriert in das erste Viertel. Die spielerische Qualität der Münchner, die zahlreiche zweitligaerfahrene Spieler in ihren Reihen haben, machten die Treuchtlinger mit Einsatz und Kampfgeist vor allem in der Verteidigung wett. Von Anfang an entwickelte sich ein auf hohem Niveau stehendes, enges Spiel, in dem beide Teams konzentriert verteidigten und keine einfachen Punkte zuließen. So stand es zur Halbzeit „nur" 35:30 aus Sicht der Treuchtlinger.
Nach der Pause starteten die Gastgeber furios ins dritte Viertel. Mit 8 Punkten in Folge erspielten sie sich einen 10-Punkte- Vorsprung, ehe es zum Bruch im Treuchtlinger Angriffs- und Verteidigungsspiel kam. Man merkte den Männern von Trainer Stephan Harlander an, dass sie sehr viel Kraft im bisherigen Spielverlauf lassen mussten.
Die Münchner nutzten diese Schwächephase im Stile einer Spitzenmannschaft aus und zogen das Spiel wieder an sich. Sie schlossen fast jeden Angriff erfolgreich ab und gewannen etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 76:65.
Zweistellig punkteten für Treuchtlingen Volker Lang 24 Punkte, Fabian Ferschl 16 und Claudio Huhn 13, für München Basket Fabian Kirchhoff 19, Mark Grube 18, Florian Börstler 12 und Robel Atoberhan 10.
