Viel hatten sich die Basketballer des USC Leipzig vorgenommen gegen die junge Truppe aus Regnitztal. Doch bereits nach den ersten Minuten wurde klar, dass es ein schwieriges bis aussichtsloses Unterfangen sein sollte am Ende als Sieger das Parkett zu verlassen. Zu viele individuelle Fehler und mangelnde Intensität in der Verteidigung führten am Ende zur dritten Saisonniederlage.
Bereits zu Beginn deutete sich an, dass in der Offensive nicht viel zusammenlaufen würde für die Gastgeber. Regnitztal spielte druckvoll zum Korb und verwandelte die eigenen freien Würfe sicher aus der Mitteldistanz und von der Dreipunktelinie. In der Mitte des ersten Viertels sahen sich die Leipziger einem neun Punkte Rückstand hinterherrennen. Es gelang des USC'lern aber nach einer Auszeit bis zum Ende des Spielabschnitts zu verkürzen.
Im zweiten Viertel drehten die Gäste dann von jenseits der Dreierlinie richtig auf. Mit vier verwandelten würfen bauten sie ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Gepaart mit der mangelnden Reboundarbeit der Leipziger konnten sie sich immer wieder zweite Chancen erarbeiten. 20 Punkte Rückstand – ein sicheres Polster.
Die Leipziger kamen besser in die zweite Hälfte. Die Verteidigung stand besser und nach einem 8:0-Lauf waren es nur noch 12 Punkte Rückstand. Doch die Baskets konterten diesen Lauf mit sieben Punkten am Stück und konnten den alten Vorsprung wieder herstellen. Immer wieder hatten die Leipziger in der Verteidigung schwäche Phasen, die die Gäste konsequent nutzten.
Am Anfang des letzten Viertels kam noch einmal kurz Hoffnung auf. Nur noch sechs Punkte Differenz zeigte die Anzeigetafel an. Steffen Walde zerstörte aber die letzten zarten Siegchancen der Hausherren mit einem sicher verwandelten Dreier, der einen weiteren 7:0 Lauf der Gäste einläutet.
Am Ende müssen die USC'ler leider feststellen, dass sie nach dieser verschlafenen ersten Hälfte keine Chance mehr auf einen Sieg hatten.
Leipzig: Ghebreigziabiher 20, Von der Wippel 8
Regnitztal: Walde 25, Dippold 14, Richter 12
Zuschauer: 90
