Die Chance war wieder einmal da. Auch das Spiel war besser, als noch in den vergangenen Wochen, aber wiederum reichte es am Ende nicht für einen Sieg. Gegen stark ersatzgeschwächte Gäste aus Weiden, waren die Leipziger immer bemüht, leisteten sich am Ende aber wieder zu viele Fehler. Vor allem die schwache Freiwurfquote und das schlechte Rebounding kosteten am Ende die Siegchance.
Lange sechs Minuten mussten die Weidener warten, bis sie das erste Mal Zählbares auf der Anzeigetafel verbuchen konnten. Die USC-Defense stand sehr gut, was aggressiv am Ball und ließ kaum zweite Wurfchancen zu. Auf der anderen Seite spielte man druckvoll zum Korb und brachte so die Gäste frühzeitig in Schwierigkeiten. Nach diesem 10-0 Lauf konterten die Baskets und verkürzten Punkt um Punkt von der Freiwurflinie.
Doch schon im zweiten Viertel drehte sich das Blatt. Die Leipziger ließen im Rebound immer mehr nach und konnten nur noch selten ihr aggressives Spiel zum Korb durchziehen. Zu oft verrannte man sich in Einzelaktionen oder verpasste es in der Verteidigung schneller zu den nun treffsicherer werdenden Gästen zu rotieren. Nach einem 16-0 Lauf der Weidener lagen die USC'ler mit sechs Punkten zur Halbzeit hinten.
Nach der Pause verkürzten die Hausherren schnell den Rückstand und konnten bereits nach drei Minuten in Führung gehen. Doch die Konzentration ließ zum Viertelende immer mehr nach. Die Aggressivität ging verloren. Die Freiwurfschwäche und das schlechte Rebounding machten sich nun besonders bemerkbar. Weiden traf nun besser und konnte den Vorsprung auf 14 Punkte ausbauen.
Die Partie war allerdings noch nicht entschieden. Aufgrund der kleineren Rotation und der Foulbelastung konnte Weiden ihr Spiel nicht bis zum Schluss durchziehen. Die USC'ler kamen nochmals auf vier Punkte heran. Doch der Anschluss gelang nicht mehr. Nach einem erzwungen Wurf der Leipziger sicherten sich die Gäste de Ballbesitz und verwandelten die nun folgenden Freiwurfserien sicher.
Trotz eines engagierten Auftretens der Messestädter, die so zumindest bis zuletzt eine Siegchance bewahren konnten, steht am Ende wieder nichts Zählbares zu Buche. Der USC Leipzig überwintert damit als Tabellenschlusslicht und muss nun auf eine Trendwende im neuen Jahr hoffen.
Leipzig: Heinrich 15, Göde 15, von Gierke 11
Weiden: Smith 25, Langhammer 20, Selinger 10
Zuschauer: 60
