uscleipzigSeit Wochen kämpft der USC Leipzig nun mit Ausfällen der verschiedensten Art. Nur selten konnte das Team annähernd komplett trainieren und sich optimal auf den Gegner vorbereiten. Dass gerade gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nichts zu holen war, schmerzt besonders. Auch die Baskets Vilsbiburg konnte so relativ leicht die Punkte aus Leipzig entführen.

Die Gäste begannen motiviert und konzentrierten sich auf ihre Stärken. Durch Einsatzwillen und zahlreiche Schnellangriffe enteilten die den Leipzigern bereits Mitte des ersten Viertels. Die Vilsbiburger waren „on fire", wie man so schön sagt. Scheinbar zu feurig für die Arena, denn der Feueralarm wurde ausgelöst und das Spiel musste für 30 Minuten unterbrochen werden. Selbst diese Unterbrechung konnte den Leipzigern nicht helfen und so liefen sie auch die restliche Zeit des ersten Viertels den Gästen hinter her.

Im zweiten Viertel offenbarten sich wieder die Probleme im Angriff. Die wechselnde Verteidigung der Baskets verwirrte zusätzlich das Angriffsspiel der Hausherren. Nur selten gelang es einfache Würfe zu erarbeiten, aber selbst die fanden dann nicht ihr Ziel. Zur Halbzeit war die Messe schon gelesen und nur ein Wunder hätte den USC'lern noch geholfen.

Dieses blieb wie so oft diese Saison aus. Gegen die Zonenverteidigung der Gäste agierten die Leipziger zu langsam und mit wenig Wurfglück. Die Ganzfeldpresse, die Gäste-Trainer Holger Prote auspackte, gab den Gastgebern dann de Rest.

Im letzten Viertel ging plätscherte das Spiel dann vor sich hin. Damit ist klar, dass der USC den Jahreswechsel auf dem letzten Tabellenplatz verbringen wird. Im letzten Heimspiel in diesem Jahr trifft man am kommenden Samstag auf die Coocoon Baskets Weiden.

Leipzig: Hohlfeld 17, von der Wippel 11
Vilsbiburg: Cambpell 17, Halleran 16, Novy 11

Zuschauer: 50