uscleipzigZwanzig Minuten mitgespielt, dann eingebrochen, eine vergebliche Aufholjagd gestartet und am Ende wieder eine Niederlage kassiert. Der Spielverlauf der vergangenen Partien des USC Leipzig wiederholte sich am vergangenen Samstag wieder. Defensiv leistete man sich ein schwaches Viertel, was zugleich die Vorentscheidung war.

Die personell nicht in Bestbesetzung angereisten Münchner taten sich zu Beginn des Spiels schwer gegen die kompakte Verteidigung der Leipziger. Nach einem Treffer gleich zu Beginn, gelang es keinem Team in den nächsten drei Minuten zu punkten. Die ersten Zähler für die Gastgeber erzielt dann der stark aufspielende Steffen Rauch von der Freiwurflinie. Kurz vor Ende des Viertels konnten sich die Münchner mit einem 6-0 Zwischenspurt leicht absetzen. Doch die USC'ler blieben in Schlagdistanz.

Das zweite Viertel entwickelte sich ähnlich. Die Baskets kamen nun offensiv besser ins Spiel. Durch einfache Aktionen und gutem Drive zum Korb konnten sie den Vorsprung auf sieben Zähler ausbauen. Doch der USC kämpfte sich wieder Punkt für Punkt heran. Wenn man den Ball schnell nach vorn brachte, konnte man zumeist gute Aktionen für sich verbuchen. Beim offensiven Rebound wurde hart gearbeitet und die schwache Wurfquote beinahe ausgeglichen.

Doch das dritte Viertel wurde wieder zum Desaster. Fabian Kirchhoff übernahm nun das Spiel der Münchner und erzielte zwölf Punkte in diesem Spielabschnitt. Davon angespornt, trafen auch seine Teamkollegen aus allen Lagen. Die USC'ler verpassten es in der Verteidigung zuzupacken und wusste sich meistens nur mit Fouls zu helfen. Im Angriff zog man nicht mehr wie zuvor zum Korb und im Rebound hatte man das Ausboxen vergessen. Der 14-2 Lauf der Gäste sollte die Vorentscheidung in diesem Spiel bedeuten.

Gleich zu Beginn des vierten Viertels packten die Münchner nochmal drei Punkte drauf. Zwar pressten die USC'ler danach und konnten einen 13-0 Lauf verbuchen, aber auf weniger als sieben Punkte schmolz der Vorsprung der Gäste nicht mehr zusammen. Zu kraftraubend war die Aufholjagd gewesen, als das man das Blatt hätte nochmals wenden können.

Damit verliert der USC langsam den Anschluss im Kampf um den Klassenerhalt. Nächste Woche steht dann das schwere Auswärtsspiel in Treutchlingen an.