oberhachingTropics gewinnen nach einem hart umkämpfenden und bis zum Ende spannenden Spiel das 2.Derby in dieser Saison. Dadurch setzen sie sich mit einer Bilanz von 7:2 Siegen weiter auf dem 3.Platz fest und untermauern ihre Ansprüche in München das beste Team hinter dem großen FC Bayern zu sein. Die arg dezimierten Spurs rutschen leider auf den 10.Platz mit einer Bilanz von 4:6 Siegen ab.

Zu Beginn des Spieles standen sich 2 ebenbürtige Teams gegenüber. Die mit nur 7 Spielern angereisten Spurs, wollten sich auf keinen Fall kampflos geschlagen geben und spielten vorallem in der Anfangsphase immer wieder erfolgreich über ihre 2 Topscorer Jones und Hillebrecht.

Dies schmeckte Tropics Coach Lazarevic natürlich überhaupt nicht, da sich die Gelbhemden die ganze Woche auf das sehr Centerlastige Spiel der Spurs vorbereitet hatten und eigentlich eine aggressive Verteidigung spielen wollten. Nach einer Auszeit konnten die Tropics jedoch wieder gut an ihre einstudierte Verteidigung anknüpfen, einige Ballgewinne erzielen und so mit einfachen Punkten bis zum Ende des 1.Viertels auf

23:17 davon ziehen.

Im 2.Viertel wusste vorallem ihr Topscorer Hoffmann Spektakulär zu überzeugen. 2 mal flog er durch die gegnerische Zone und schloss mit krachenden Dunkings ab. So konnten sich die Tropics bis zur Mitte des 2.Viertels bis auf 12 Punkte absetzen. Jedoch kehrte dann wie schon so oft in dieser Saison der Schlendrian ein und man lies die Spurs bis zur Halbzeitpause wieder auf 6 Punkte herankommen.

Das 3.Viertel fing leider genauso an wie das 2.Viertel aufgehört hatte.

Die Tropics spielten unkonzentriert und nicht als Team. In der Verteidigung boxte man nicht richtig aus und gab dem Gegner somit viel zu oft 2.Wurfchancen. Im Angriff lief man die Systeme nicht richtig zu Ende und traf viel zu oft falsche Entscheidungen. Somit ermöglichte man den Spurs eine 51:48 Führung. Wohl oder übel kam auch noch hinzu, dass ihr Topscorer Hoffmann mit 4 Fouls auf die Bank musste.

Im letzten Viertel mussten somit die anderen Spieler wieder aushelfen.

Durch eine aggressivere Verteidigung versuchte man nun die Spurs mit ihrer kleinen Rotation müde zu machen und konnte sie immer wieder zu Ballverlusten (insgesamt 18 Turnover) zwingen. Pankow, Wolf und Wohlers trafen dann auch endlich ihre 3er und sorgten damit für eine beruhigende Führung (68:60). Nur noch Spurs Topscorer Hillebrecht (18 Punkte) konnte ein ums andere mal dagegen halten.

Letztendlich ging der Sieg mit 75:68 auch in der Höhe verdient an die Spurs, da sie wieder mal über die ausgeglichenere Mannschaft verfügten und Spurs Topscorer Jones 10 Punkte unter seinen Saisonschnitt hielten.

Man muss den Spurs aus Dachau jedoch für ihre kämpferische Einstellung ein großes Lob aussprechen und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg für die Saison. Wenn sie in Bestbesetzung antreten, können sie aufgrund ihrer Erfahrung auf jedenfall im oberen Drittel der Liga mitspielen.

Topscorer:

Tropics: Hoffmann 21 Pkt. und Wohlers 14 Pkt.

Spurs: Hillebrecht 18 Pkt., Jones 17 Pkt., Himmel 13 Pkt. und Kriegereit

12 Pkt.