TSV Korbjäger mit schlechtester Saisonleistung bei der 68:84 Niederlage
Am vergangenen Sonntag mussten die Baskets auswärts beim Tabellennachbarn der Longhorns Herzogenaurach antreten. Die Baskets verpassten die Chance, sich mit einem Sieg ein wenig Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Am Ende unterlagen die Prote Schützlinge nach der wohl schlechtesten Saisonleistung mit 68:84 (35:40).
Die Baskets mussten in dieser Partie von der ersten Minute an einem Rückstand hinterherlaufen. Herzogenaurach fand in der Anfangsphase immer ein Mittel gegen die Vilsbiburger Zonenverteidigung und traf aus fast allen Lagen. Am Ende des ersten Viertels lagen die TSV Cracks so bereits mit neun Punkten zurück und es ging beim Stand von 17:26 in den zweiten Abschnitt. Und auch hier das gleiche Bild. Herzogenaurach zog den Baskets durch die körperbetonte Spielweise den Zahn und kontrollierte die Partie. Vilsbiburg lies sich davon einschüchtern und versuchte durch Distanzwürfe in der Offensive Akzente zu setzen. Doch wie bereits so oft in dieser Saison war dies mit einer Wurfquote von unter 40% nur schwer möglich. Zwischenzeitlich lagen die Baskets sogar mit 13 Punkten zurück. In der Folge wechselten die Baskets auf Mann-Mann Verteidigung, um die Longhorns vermehrt unter Druck zu setzten. Und auch in der Offensive konnten die Baskets nun durch Alexej Bondar, Niki Märkl und Lubos Novy punkten. Zur Halbzeit kamen die TSV Korbjäger wieder bis auf fünf Punkte (35:40) heran. „Herzogenaurach ist in der Liga bekannt für eine harte Spielweise. Meine Jungs konnten sich in den ersten 20 Minuten nicht darauf einstellen und versuchten zu oft durch Distanzwürfe zu punkten.", so Prote
Im dritten Viertel agierten dann beide Teams auf Augenhöhe. In der Defensive stand man nun etwas kompakter als noch in der ersten Halbzeit und in der Offensive suchte man vermehrte den Zug zum Korb. Lubos Novy (12 Punkte/8 Rebounds) und Ross Allsop (11/11) sammelten wichtige Rebounds und sorgten in diesem Match auch in der Offensive für Gefahr unter den Körben. Durch zwei Freiwürfe von Michael Mayr hieß es am Ende des dritten Abschnitts 58:58. Doch was dann im vierten Abschnitt passieren sollte, konnte keiner der mitgereisten Basket-Fans fassen. Bis rund drei Minuten vor Ende der Partie lagen die Baskets nur mit fünf Punkte zurück. Doch in der Folgezeit verschenkten die Baskets durch zahlreiche unnötige Ballverluste und schlechte und überhastete Entscheidungen in der Offensive den möglichen Sieg. Bis zum letzten Viertel hatten die TSV Korbjäger nur 8 Ballverluste, am Ende Partie waren es Ganze 17. So ging das Spiel gegen Herzogenaurach am Ende auch mit 68:84 überdeutlichverloren. „Die Art und Weise wie wir heute verloren haben kenne ich von meiner Mannschaft nicht. Wir haben in den letzten Minuten absolut kopflos gespielt und auch nicht mehr um den Sieg gekämpft. Kurz nach dem Spiel fehlen mir heute wirklich die Worte." so Prote. Durch diese bittere Niederlage belegen die Baskets nun mit nur zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge den elften Tabellenplatz. In den kommenden vier Partien geht es nun ausgerechnet gegen unmittelbare Konkurrenten im Abstiegskampf. Am kommenden Samstag um 19.30 Uhr empfangen die Baskets in der Ballsporthalle Rattelsdorf. Die Baskets hoffen dabei auf eine ähnliche akustische Kulisse wie im Spiel gegen Weiden. Denn durch eine Sieg in dieser Partie könnten die Baskets in der Tabelle wieder einige Plätze gut machen.
Für die Baskets spielten (Punkte/Dreier): Kreutzer (3), Kock (3), Sondershaus (2), Mayr (8), Jurakic, Bondar (10/2), Allsop (11), Novy (12), Märkl (8/2), Haindl (2) und Halleran (9)
