USC Leipzig II – TSV OH Deisenhofen 56:65 (15:12, 16:17, 11:22, 14:14)
Es war kein Spiel für offensiv verwöhnte Zuschauer. Die kampfbetonte und intensive Partie zwischen Deisenhofen und Leipzig endete mit einer weiteren Niederlage für USC'ler. Nur um dritten Viertel verlor man die Konzentration in der Verteidigung, was die Gäste eiskalt ausnutzten und sich absetzen konnten und mit dem Sieg sich weiterhin im oberen Tabellendrittel festsetzen.
Dabei war der Start vielversprechend. Acht Punkte konnten die Leipziger am Stück erzielen, bevor Deisenhofen nach fünf langen Minuten und einer Auszeit überhaupt punkten konnte. Die Gäste fanden nun besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand innerhalb der nächsten Minuten und hatten beim Stand von 15:12 den Anschluss wieder gefunden.
Das zweite Viertel verlief wiederum ausgeglichen. Leipzig leistete sich ein paar Fehler in der Verteidigung, so kam Deisenhofen zu leichteren Punkten aus dem Schnellangriff. Doch der Kampfgeist der Hausherren hielt an. Auch wenn offensiv nicht viel zusammenlief, konnte man sich doch immer wieder zweite und dritte Chancen erarbeiten. Beim Stand von 31:29 gingen beide Mannschaften in die Kabine.
Zunächst sah es so aus, als könnten sich die USC'ler im dritten Viertel ein wenig absetzen. Durch zwei Dreier konnte der Vorsprung das erste Mal im Spiel auf fünf Punkte ausgebaut werden. Doch nun gab es einen Bruch im Spiel. Immer wieder konnten sich die Leipziger nur mit Fouls helfen und im Angriff lief der Ball nun gar nicht mehr, sondern wurde gedribbelt und mit erzwungenen Einzelaktionen der Abschluss gesucht. Das Resultat: neun Punkte Rückstand.
Man versuchte alles, was noch möglich war in der Verteidigung und im Angriff. Immer wenn die Gastgeber wieder herankamen, konterte Deisenhofen und konnte den ursprünglichen Abstand wieder herstellen. Trotz einer defensiv ansprechenden Leistung bleibt am Ende wieder nur eine Niederlage und die Aufgaben werden nicht leichter, wenn man am Mittwoch beim Tabellenführer Dresden Titans antreten muss.
Zuschauer: 50
Leipzig: Heinrich 11, Schnitzler 9
Deisenhofen: Kleingütl 13, Pankow 12, Hoffmann 12
