In einem knappen Spiel konnte sich der USC Leipzig mit einer engagierten Defensivleistung durchsetzen und den ersten Sieg der noch jungen Regionalliga-Saison einfahren. Die Gäste aus Herzogenaurach holten dabei einen 11 Punkte Rückstand auf und erkämpften sich in den letzten Sekunden sogar noch die Chance auf den Sieg. Allerdings verfehlten die letzten Würfe das Ziel.
Die Partie begann vielversprechend. Mit zwei Dreipunktwürfen brachte Lukas von Gierke die Leipziger in Front. Herzogenaurach kämpfte sich über eine harte Verteidigung ins Spiel und blieb immer in Schlagdistanz. Leipzig punktete sowohl im Halbfeld als auch im Fast break und konnte so eine knappe Führung zum Viertelende erarbeiten.
Im zweiten Viertel nahm Herzogenaurachs stärkster Spieler Michael Kaiser das Heft in die Hand. Von 15 Gästepunkten erzielte er neun und hielt sein Team im Spiel. Kurzzeitig konnten die Hausherren den Vorsprung sogar auf elf Punkte ausbauen, leisteten sich dann allerdings zu viele vermeidbare Fehler und verpasste es so, denn Vorsprung konstant zu halten.
Der konzentrierten Leistung in der ersten Hälfte folgte ein schwieriger Start ins dritte Viertel. Immer wieder funktionierte die Abstimmung in der Verteidigung nicht und offensiv agierten die USC’ler statisch und zögerlich. Punkt für Punkt konnten die Gäste aufholen und warten weiterhin ihre Siegchancen.
Zunächst sah es danach aus als könnten die Leipziger das Spiel vorzeitig für sich entscheiden, doch abermals schlichen sich Fehler in Offense und Defense ein, sodass Herzogenaurach immer wieder ausgleichen konnte. Mit zwei verwandelten Freiwürfen sicherte Lukas von Gierke die Führung (57:55). Doch anstatt den danach gewonnen Ballbesitz zu sichern, foulte man den bis dahin sicheren Freiwerfer Michael Kaiser. Dieser konnte keinen der beiden Freiwürfe verwandeln und auch die Nachsetzversuche der Gäste blieben erfolglos.
Leipzig: Rauch 13, von Gierke 12
Herzogenaurach: Kaiser 23, Simon 12
