zwickauBei schönstem Sonnenschein erwischten die Gäste am vergangenen Samstag trotz ihrer weiten Anreise einen blitzsauberen Start. Mit schnellem Angriff und ohne Fehlwurf gingen sie binnen einer Minute mit 7:0 in Führung. Die Hausherren konnten daraufhin mit guten Einzelaktionen zum 10:13 (5.Min) verkürzen, doch Vilsbiburg schraubte den Vorsprung binnen 2 Minuten mit mehreren erfolgreichen 3 Punktewürfen ohne Feldversuch sofort in zweistellige Höhe zum 10:24 (7.Min). "Die Gäste spielten in dieser Anfangsphase nahezu fehlerfrei, wie aus einem Guss und wir waren in der Verteidigung ständig einen Schritt zu spät" analysierte Trainer Wolf.

So schnell ließen sich die Schumannstädter allerdings nicht abhängen und konterten mit einem 12:6 Lauf zum 22:30 (10.Min) Viertelstand. Im zweiten Viertel verteidigten die Muldestädter endlich besser und konnten durch Punkte von L. Grübler auf 26:32 (14.Min) verkürzen. Doch genau in dieser guten Phase streute Vilsbiburg immer wieder einen erfolgreichen Dreier ein, so dass Zwickau nie näher als 5 Punkte heran kam, 35:40 (17.Min) und 44:49 (20.Min). 49 Punkte zur Halbzeit waren eindeutig zu viele und so musste es in der zweiten Hälfte über die Verteidigung gehen. Und genau daran arbeiteten beide Teams nun hart. Zwickau kam bis auf 3 Punkte zum 49:52 (22.Min) heran, doch Vilsbiburg konterte mit einem 6:0 Lauf in einer Minute zum 49:58 (23.Min).

Ein richtiger "Angriffsrausch" wollte sich bei Zwickau nicht mehr einstellen und so behaupteten die Gäste die Führung bis in den zweistelligen Bereich zum 56:68 (27.Min). Jetzt endlich intensivierten die Hausherren die Verteidigung nochmals und konnten bis zum Schlussviertel auf 60:68 (30.Min) verkürzen. Dies war der Beginn von M. Neddermeyer´s stärkster Phase, der im Alleingang auf 65:72 (35.Min) verkürzte. B. Hruschka, L. Gruebler und ein gut aufgelegter C. Trotter erbrachten mit einem 11:4 Lauf den lang ersehnten Zwickauer Ausgleich zum 76:76 (38.Min). M. Neddermeyer und L. Gruebler mussten dann in dieser wichtigen Phase mit dem fünften persönlichen Foul vom Feld.

Zwickau hat mit dem letzten Angriff bei 24 Sekunden Spielzeit selbst die Chance das Spiel zu entscheiden. Doch C. Trotter wird zum tragischen Held indem er ausrutscht, den Ball verliert und Vilsbiburg den Ballgewinn zum 78:80 ausnutzt. Zwickau kommt 8 Sekunden vor dem Ende zwar noch zum Ausgleich, doch ein Foulpfiff 1,4 Sekunden vor Spielende an O. Stegner geahndet besiegelt mit einem verwandelten Freiwurf die 80:81 Niederlage.

"Ein großes Kompliment der sympathischen und starken Truppe aus Vilsbiburg die mit einer überragenden ersten Hälfte den Grundstein für ihren Erfolg in Zwickau legte".