hapa Ansbach vs. Regnitztal Baskets 88 : 80 nach Verlängerung
Mit einer selbstbewussten und couragierten Leistung überraschten die Baskets die heimischen Piranhas schon ein wenig. Nach einem konzentrierten Start lag man immer in Führung und konnte diese bereits in der 8. Spielminute auf zehn Punkte (23:13) ausbauen. Das erste Viertel endete jedoch mit 18:23. Im zweiten Viertel änderte sich nichts am Auftreten der Baskets die Truppe um Kapitän Mark Völkl hatte das Spiel im Griff. Nach einer intensiven Aufholjagd kam Ansbach zwar kurz vor der Halbzeit auf einen Punkt ran, wer jetzt dachte die junge Schabacker-Truppe würde einbrechen, hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Es folgt, die noch verbleibenden zwei Minuten bis zur Halbzeit, ein blitzsauberer 10:0 Lauf zu einer beruhigenden 43:32 Führung.
Im dritten Viertel stellten die Ansbacher jetzt häufig auf Zonenverteidigung um, was den Regnitztalern überhaupt nicht schmeckte und auch die schnellen Angriffswellen der Baskets immer häufiger gestoppt wurden. Ansbach knapperte langsam am komfortablen Vorsprung. Das letzte Viertel begann mit vier schnellen Punkten der Mittelfranken die jetzt immer in Schlagdistanz waren. Vier Minuten vor dem Ende konnte Ansbach erstmals in diesem Spiel in Führung gehen, was nun bis zum Ende ständig wechselnde Führungen hatte. Zum Ende des Abschnitts sah Regnitztal bereits fast wie der sichere Sieger aus, musste jedoch durch Dean Jenko's einzigen Dreier in diesem Match noch den Ausgleich hinnehmen. Ein nochmaliger Ballbesitz in den letzten Sekunden hatte leider keinen gewinnbringenden Erfolg und beide mussten in die Verlängerung. In dieser spielte Ansbach jetzt in den entscheidenden Situationen seine ganze Routine und Erfahrung aus. Die Wende für Ansbach kam durch ein fragwürdiges technisches Foul gegen Johannes Richter. Endscheidend waren auch die bekommenen und verwandelten Freiwürfe in der Verlängerung: hier lautete das Verhältnis 10:2 für Ansbach. Eine unglückliche Niederlage der Baskets auf die sich jedoch aufbauen lässt. Ansonsten bekamen die Regnitztaler nur lobende Worte und Zuspruch, vor allem auch von den Ansbacher Zuschauern.
Richter (22), Daubner (17), Walde (17), Dizdarevic (11), Wagner (6), Völkl (3), Dippold (2), Wolf (2), Leonhardt, Thomas
