Mit einer beeindruckenden Defensivleistung hat die Bundesligareserve der TGW Blue Sharks den dritten Tabellenplatz zurückerobert und zugleich den Anschluss an die beiden Teams an der Tabellenspitze wieder hergestellt.
Vom Beginn der Begegnung an zeigten die Wildcats, dass sie die deutliche Hinspielniederlage in München vergessen machen wollten. Mit engagierter Verteidigung und hohem Spieltempo sollten die Gäste konstant unter Druck gesetzt werden. Dies gelang von Anfang an gut, jedoch machten sich die Gastgeberinnen das Leben in der Offensive selbst schwer und gerieten durch Ballverluste und vergebene Wurfchancen in einem zunächst zähen und von wenigen Treffern geprägten ersten Viertel trotz gelungener Defensivaktionen und einiger Steals ins Hintertreffen (6:11 / 8. Spielminute).
Doch dann läuteten gelungene Offensivaktionen von Routinier Janet-Fowler-Michel in Kombination mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf von Laura Hellmann die Wende ein und bescherten den Würzburgerinnen innerhalb von zwei Spielminuten nach einem 16:0-Run die klare Führung zum Ende des ersten Viertels (22:13). Das zweite Viertel verlief anschließend ausgeglichen, jedoch konnten die Wildcats ihre Führung bis zur Halbzeit von 9 auf 11 Punkte ausbauen (36:25).
Die zweite Hälfte der Begegnung stand dann aber eindeutig im Zeichen des Heimteams, dem es gelang, die Gäste über aggressive und wechselnde Verteidigungsformen zu demoralisieren. Ganze 11 Punkte konnten die Jahnlerinnen in dieser Halbzeit erzielen und so standen die Wildcats am Ende sogar im direkten Vergleich mit den bis vor dem Spiel punktgleichen Kontrahentinnen besser da.
Aus der einmal mehr ausgezeichneten Teamleistung (alle eingesetzten Spielerinnen punkteten) ragte in der Verteidigung besonders Antonia Werner heraus, die den Wirkungskreis von Friendsfactory-Topscorerin Julia Pfettner entscheidend einschränkte. Im Angriff bewiesen die von ihren Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene gesetzten bewährten Kräfte Andrea Kleinhenz und Janet Fowler-Michel ihre Qualitäten, während Annette Rieß die Reboundhoheit inne hatte.
