Wieder versöhnt zeigte mit seinem Team zeigte sich Coach Andi Ebertz am Sonntagnachmittag beim 76:64-Sieg in Zwickau, nachdem der Trainer vor 14 Tagen arg wegen der laschen Haltung seiner Damen bei der Niederlage gegen Friendsfactory Jahn München 2 haderte. In Zwickau stimmte die Einstellung wieder und die wieder auf sieben Spielerinnen reduzierte Mannschaft des TSV Nördlingen führte von der ersten bis zur letzten Minute des Spieles.
Die Vorgaben des Trainers wurden meist überzeugend umgesetzt. Die Verteidigung stand, wobei Kathie Veh und Sarina Berger die Topspielerin der Gastgeber, Ines Herschel konsequent mit Manndeckung verteidigten. Im Angriff wurde der Korb des Gegners permanent attackiert, wobei Carina Högg und Teresa Kucera sichere Vollstrecker waren. Wenn die Verteidigung der Gastgeber versuchte, unter dem Korb zu Räume eng zu machen, wurde der Ball nach außen gepasst, was Vroni Meyer und Amelie Wittmann zu erfolgreichen Dreierwürfen nutzten. Die Ausgeglichenheit des Teams zeigt sich in der Tatsache, dass vier Spielerinnen zweistellig punkteten. Ein Sonderlob des Trainers holte sich Sarina Berger, die sowohl offensiv wie auch defensiv ihr bisher bestes Regionalligaspiel bot.
Mit dem Sieg in Zwickau festigte die TSV-Mannschaft ihren siebten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag kommt es dann in der Mehrzweckhalle zum Duell mit den punktgleichen Damen des BC Erfurt. Die Damen aus Thüringen gewannen am Wochenende überraschend gegen Tabellenführer Shorthorns Herzogenaurach.
Für Nördlingen spielten: Sarina Berger 6, Carina Högg 22, Teresa Kucera 18, Vroni Meyer 11 (3 Dreier), Louisa Mussgnug, Kathie Veh 16, Amelie Wittmann 3 (1).
