Dieses Wochenende empfingen die Damen des TSV Wasserburg die Mannschaft des MTSV Schwabing. Zu Beginn des ersten Viertels sah es so aus, als ob die Innstädterinnen an ihre Leistungen der letzten beiden Spiele anknüpfen und diese sogar noch steigern könne. Der Korb der Münchnerinnen schien zum Glück wie vernagelt, so konnten sich die Gastgeber anfangs viele Rebounds sicher, dank ihrer hohen Athletik erfolgreiche Schnellangriffe einleiten und bis zur viertel Minute einen 9:4-Lauf hinlegen. Doch daraufhin erwachten die Gäste, begannen im Angriff die Lücken der weiten Zone ihrer Gegner zu attackieren und verhinderten durch eine harte Mann-Mann-Verteidigung, dass diese auch nur einen Punkt erzielen konnten. Das Wasserburger Team konnte sich aber wieder fangen und schaffte es durch harten Einsatz das erste Viertel mit einem Punktegleichstand (19:19) zu beenden.
Im zweiten Viertel konnten die Wasserburgerinnen beweisen, dass sie den Schwabingern durchaus ebenbürtige Gegner waren. Der erspielte Gleichstand konnte bis zur achten Minute, durch harten Körpereinsatz, aufrechterhalten werde. Jetzt hieß es für beide Mannschaften sich vor der Halbzeitpause noch einmal richtig ins Zeug zu legen, um sich bis dahin nach oben absetzen zu können. Eben dies gelang den Schwabingern bei einem 11:0-Lauf, indem eine Ganzfeldpresse zum Einsatz kam, welche den Innstädterinnen schon öfter Probleme bereitet hatte. So mussten die Gastgeber mit einem 11-Punkte-Rückstand (34:45) in die Pause gehen.
Entschieden war noch nichts; das Team von Mihael Zovko kam nach einer lauten Halbzeitansprache frischer in das Spielgeschehen zurück und konnte den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen. Nur hatten sie nicht mit Schwabings Topscorerin Magali Freitas gerechnet, welche nun das Spiel in die Hand nahm, ihre Mannschaft zu einer engen Raumverteidigung antrieb und selbst zehn Punkte in fünf Minuten erzielte. Das Wasserburger Team konnte, trotz ständigem Wechsel der Verteidigung, kein Mittel finden um Lauf der Gegner zu stoppen, welche so auf 47:62 davon zogen.
Das Ziel des letzten Viertels war nun wieder möglichst nah an die Gäste heran zu kommen. Allerdings verlangte es der Mannschaft viel Kraft ab, den Ball durch den Ring zu bekommen, wo hingegen die Münchnerinnen auf dem leichten Weg zum Korb marschieren konnten. Dadurch erhöhte sich der Punkteabstand anstatt sich zu verringern. Die letzten Minuten des Spiels waren nun mehr die Kür, in der jeden Spielerinn noch einmal die Möglichkeit gegeben wurde Erfahrung zu sammeln. Schließlich endete das Spiel mit einem 60:86-Stand. Doch, im Gegensatz zu dem Spiel gegen Erfurt am nächsten Freitag, forderte dieses Spiel keinen Pflichtsieg. Nun heißt es aus dieser derben Niederlage zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen.
Es spielten: Sasjadvolk N. 2, Gröger S. 16, Yavuz S. 4, Lang F., Lang K. 6, Pokk M. 19, Lehnert T. 5, Freiberger H. 2, Dausinger F. 6, Zeller M., Wolf F.
