Gegen die TSV Nördlingen muss das Regionalliga-Team des MTSV Schwabing eine knappe Niederlage einstecken. Trotz einer klaren Leistungssteigerung gegenüber den letzten Partien verlor Schwabing 64:72.
Nach drei Niederlagen in Folge wollten die Schwabinger Damen in eigener Halle unbedingt wieder zurück in die Erfolgsspur finden. In der ersten Hälfte sah es auch lange danach aus: Das MTSV-Team ließ den Ball in der Offensive schnell laufen und fand immer wieder die offene Anspielstation am Korb. Zur Halbzeit lag Schwabing verdient mit 34:29 vorne.
Doch anstatt genau so weiterzumachen, zeigte sich Schwabing nach der Pause wie ausgewechselt. Zu schnelle Abschlüsse und eine miserable Trefferquote von außen sorgten dafür, dass Nördlingen den Rückstand binnen weniger Minuten aufholen. Nach dem dritten Viertel lag die TSV 1861 sogar mit 46:53 vorne.
„Wenn wir nicht von außen treffen, müssen wir den Ball ans Brett bringen", forderte Coach Hofmann von seinem Team für das letzte Viertel. Doch Schwabing tat sich schwer damit, die Lücken in der sicher stehenden Defensive Nördlingens zu finden. Zwar konnte Schwabing das Spiel bis zum Ende spannend halten, aber Nördlingen nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen.
Durch die Niederlage ist Schwabing auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht. Da die direkten Verfolger – Bayreuth, Erfurt und eben Nördlingen – bis Weihnachten noch ein paar Spiele haben, könnte sich der MTSV im neuen Jahr sogar noch in der unteren Tabellenhälfte wiederfinden.
Trotzdem gibt sich Schwabing optimistisch: „Bis Weihnachten werden wir noch an einigen Schwachpunkten arbeiten", erklärt Co-Trainerin Rabia Seebach. „Für die Rückrunde ist es dann unser Ziel, jedes Team zu schlagen."
