wuerzburg-tgw-neuDie ohne ihre Topscorerin Andrea Kleinhenz angetretenen Gastgeberinnen gerieten von Anfang an schnell ins Hintertreffen. Nach der kurzfristigen Führung durch Christina Böpple sahen sich die Wildcats einem 11:0-Lauf der Gäste ausgesetzt, der vor allem auf zögerlichen und unsicheren Angriffsaktionender Heimmannschaft beruhte, die den Leipzigerinnen über viele Ballgewinne schnelle und einfache Körbe ermöglichten. Durch die Einwechslung der routiniierteren Kräfte Laura Hellmann und Janet Fowler-Michel kamen die Würzburgerinnen zwar besser ins Spiel, ließen aber dennoch viele freie Würfe ungenutzt und konnten den Rückstand so lediglich verkürzen.

Das zweite Viertel gestaltete sich zunächst ausgeglichen, bescherte jedoch den Leipzigerinnen auf Grund der größeren Treffsicherheit einen Zwölf-Punkte-Vorsprung. Würzburg kämpfte in dieser Phase spielerisch im Grund erfolgreich um den Anschluss, aber eine niederschmetternde Freiwurfquote von 8:1 ließ den Gegner letztendlich außer Reichweite bleiben.

Die Gäste aus Leipzig um die überragende Aufbauspielerin Jenny van Doorn (25 Punkte) dominierten auch in der zweiten Halbzeit die Begegnung und ließen keinerlei Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Die Wildcats wehrten sich tapfer, aber letztendich fand der Gegner immer die richtige Antwort. Kompliment aus Würzburg an die geschlossene Mannschaftsleistung der Leipzigerinnen, die einen absolut verdienten und eindrucksvollen Sieg in Würzburg einfuhren.