Nachdem sich der Spielbeginn wegen des (unverschuldeten verkehrsbedingten) verspäteten Eintreffens der Gäste um 20 Minuten verzögert hatte, zeigten beide Teams deutliche Anlaufschwierigkeiten. Nach fünf Spielminuten stand es gerade einmal 0:3 für die Schwabingerinnen und die TGW-Fans mussten nach einem 0:7-Rückstand (bei vielen ausgelassenen Wurfchancen und einer Freiwurfquote von 0:6) bis zur achten Spielminute auf den ersten Korberfolg ihres Teams warten. Dann kamen die Gastgeber aber über Ballgewinne und erfolgreich abgeschlossene Fastbreaks immer besser ins Rollen und übernahmen innerhalb einer Minute die Führung (8:7). Schwabing konterte über Freiwürfe nochmals zum 8:9, aber ein erfolgreicher Dreipunktewurf von Eva Grosser bescherte dem Heimteam die knappe Führung nach dem ersten Viertel (11:9).
Im zweiten Viertel dominierten die Wildcats dann das Geschehen auf dem Spielfeld und setzten sich durch druckvolles Team-Spiel bis zur Halbzeit auf 29:18 ab.
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte, und die Würzburgerinnen konnten nun zunehmend auch die Größenvorteile ihres Teams in Punkte ummünzen. Schnell erhöhten sie das Ergebnis auf 35 : 18 und sahen zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon wie der sichere Sieger aus. Doch die nur zu siebt angereisten Gäste gaben nie auf und nutzten Konzentrations- und Wurfschwächen des Heimteams, um den deutlichen Vorsprung Schritt um Schritt wieder zu verkürzen. Vor allem die Treffsicherheit von A. Veh hielt die Mannschaft in dieser Phase im Spiel und brachte die Schwabingerinnen noch einmal bis auf acht Punkte heran (51:43 / 36. Spielminute). Insbesondere den Steals von Sarah Wiegand und der Abschlussstärke von Antonia Werner war es schließlich zu verdanken, dass die Wildcats noch einmal aufdrehen und das Spielergebnis letztlich deutlich gestalten konnten.