Dieses Wochenende war die Damen II des TSV Wasserburg zu Gast in Jahn München. Nach dem letzten Sieg war die Motivation hoch, auch dieses Spiel erfolgreich zu beenden.
Die Gastgeber eröffneten die Partie mit zwei erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen und zeigten somit von Beginn an Treffsicherheit aus der Distanz. Doch die Wasserburger ließen sich dadurch nicht beirren: die Kombination aus schnellen Fastbreaks und organisiertem Setplay war das Mittel um zu kontern. Da auch die Münchener Mannschaft eher jung besetzt war, dominierte von Beginn ab Geschwindigkeit und enormer Druck, welchem beide Teams nahezu gleich standhalten konnten (17:19).
Im zweiten Viertel zeigte wie gering der Niveauunterschied der beiden Gegner war. Die Gäste variierten verstärkt zwischen einer Mann- und einer Zonenverteidigung, aber ihr Gegenüber reagierte souverän. Das Spiel wurde nun immer körperbetonter und Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten: Fouls, vor allem auf Seiten der Gastgeber, häuften sich. Dies bekam besonders Sabrina Gröger zu spüren, als sie nach einem Ballgewinn unglücklich auf dem Rücken landete und sich so schwerer verletzte. (38:38)
Nach der Pause begann das Match daher wieder bei 0:0 – alles war möglich! Eben in dieser Phase war das Wasserburger Team immer um einen Schritt schneller als die Münchner, welche beinahe ausschließlich durch Freiwürfe an Punkte gelangten. Zu Ende dieses Viertels machte sich die Tiefe der gegnerischen Bank bemerkbar, sonst wäre der Vorsprung noch deutlicher ausgefallen. (54:63)
Nun galt es diese Führung aufrecht zu halten oder sogar auszubauen. Allerdings gaben die Münchenrinnen nicht kampflos auf – Ganz im Gegenteil: Nach einem 8:0-Lauf waren nur noch zwei Punkte Differenz. Aber auch hier hat die Mannschaft um Mihael Zovko einen kühlen Kopf behalten; das zu Beginn der Saison unerfahrene, junge Team hat in den letzten Wochen zunehmend an Sicherheit gewonnen und schaffte es durchgehend in Führung zu bleiben. Da die Heimmannschaft bis zur Schlusssirene versuchte durch Fouls das Spiel zu stoppen und doch noch zu wenden, wurde den Zuschauern bis zuletzt ein spannendes Spiel geboten. (77:81)
Mit diesem zweiten Sieg gelang den Damen ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, wobei der nächste hoffentlich bei dem nächsten Spiel in Zwickau folgen wird.
Es spielten: Yavuz S., Pokk M. 28, Lehnert T. 13, Freiberger H., Dausinger F. 7, Wallner J. 5, Zeller M. 5, Sasjadvolk N. 2, Gröger S. 18, Lamers J. 3
