BBVL-Damen gewinnen 69:62 (30:34) und verteidigten ersten Tabellenplatz
Die Basketballerinnen des BBV Leipzig bleiben auch nach dem vierten Saisonspiel ungeschlagen. Am vergangenen Sonntag setzten sich die Eagles in einem hart umkämpften Match gegen den Basketball Club Erfurt mit 69:62 (30:34) durch und stehen weiterhin an der Tabellenspitze der Regionalliga Südost. Nach einer mäßigen ersten Hälfte legten die Leipzigerinnen im dritten Viertel eine Schippe drauf und drehten das Spiel. Jenny van Doorn (17 Punkte), Katharina Wohlberg (16) und Tanja Maciej (15) waren beste Werferinnen auf Seiten der Eagles. Bei den Erfurterinnen ragte Dana Penno mit 22 Punkten heraus.
„Ich freue mich über den Sieg", sagte Eagles-Spielerin Tanja Maciej nach dem Abpfiff. „Wir haben zwar in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt, aber uns dann schön zurückgekämpft." Die Gäste begannen aggressiver und kamen etwas besser ins Spiel. Angeführt von der starken Aufbauspielerin Dana Penno zogen die Erfurterinnen mutig zum Korb und trafen sicher aus der Distanz. Dazu machten sie mit einer druckvollen Verteidigung den Eagles das Leben schwer. Beim Tabellenführer fehlte es zu Beginn ein wenig an der nötigen Konzentration und Intensität. So ging das erste Viertel mit 14:20 an den BC. Und auch der zweite Spielabschnitt stimmte die rund 100 Zuschauer nicht zufrieden. „Einige Spielerinnen waren wohl etwas überrascht von der aggressiven Spielweise der Erfurterinnen", sagte Eagles-Trainer Matthew Godfrey. „Wir haben eine Weile gebraucht, um uns auf den Gegner einzustellen. Aber Tanja hielt uns mit ihren zehn Punkten in der ersten Hälfte im Spiel."
Nach der Halbzeitpause wendete sich das Blatt. Nun waren es die BBVL-Damen, die den Erfurterinnen kaum Möglichkeiten zu einfachen Punkten gaben und aus einer guten Verteidigung heraus schnell punkteten. Julia Päschke kam von der Bank und störte energisch den gegnerischen Aufbau. Unter den Körben sorgten die Eagles-Centerinnen Anna Opel und Katharina Wohlberg für die Rebound-Überlegenheit. Die Gäste wussten sich oft nur mit unerlaubten Mitteln zu wehren und hatten schon vier Minuten nach Wiederanpfiff ihre Teamfoul-Grenze erreicht. Mit einer etwas besseren Freiwurfquote (8 von 14 im 3. Viertel) hätte die Führung der Eagles nach dem dritten Viertel auch mehr als neun Punkte betragen können (51:42, 30.). Aber die Erfurterinnen gaben nicht auf und kamen in der 37. Minute noch einmal auf vier Zähler heran (58:54). Am Ende hatte das Team um Kapitän Jenny van Doorn jedoch ein sichereres Händchen von der Freiwurflinie und gab den Sieg nicht mehr her.
„Respekt an Erfurt, sie haben uns alles abverlangt", war Coach Godfrey über den Spielausgang erleichtert. „Wir haben einiges aus dem Spiel gelernt."
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