zwickauMit den Damen der BBV Leipzig Eagles erwartete die Zwickauerinnen am vergangenen Samstag in der Scheffelberghalle ein starker Gegner. Die Leipzigerinnen, deren Kader auch einige bundesligaerfahrene Spielerinnen beherbergt, hatten ihre ersten beiden Saisonspiele mit deutlichem Abstand gewonnen. Für die Zwickauer Damen galt es nun, sich gegen diese zu beweisen und Trainingserfahrungen in die Tat umzusetzen.

Doch gleich zu Beginn der Partie demonstrierten die Gäste ihre Spielstärke, sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung, was den Damen des Basketballclubs den Spieleinstieg erschwerte. So zeigte die Anzeigetafel nach vier Minuten Spielzeit noch keinen einzigen Punkt für die gastgebenden Damen. Den Eagles gelang es in dieser Phase durch schnelles Angriffsspiel und laufen von Fastbreaks den Punktstand auf 0:13 zu ihren Gunsten ansteigen zu lassen. Den ersten Korb erspielten die Gastgeberinnen erst nach fünf Minuten, es stand nun 2:13. Nun waren die Damen aus Zwickau im Spiel angekommen und erzielten weitere Körbe. Das erste Viertel endete schließlich mit dem Punktestand 20:10 für die Leipziger.

Im zweiten Viertel des Matches konnten die Muldentalerinnen ihrerseits Spielstärke demonstrieren, mit gut herausgespielten Chancen, die auch in Punkte verwandelt werden konnten und Reboundstärke. Den Eagles gelang es in diesem zweiten Viertel - aufgrund der gut stehenden Verteidigung der Zwickauer Damen - nicht, ihre Führung deutlich auszubauen und so belief sich der Punktestand zur Halbzeit auf 38:28. In der Halbzeitpause motivierte Trainer Kharchenkov die Gastgeberinnen, weiter nach vorn zu spielen und die im Training geübten Spielsysteme verstärkt einzusetzen.

Auch der Abstand von nur zehn Punkten spornte die Gastgeberinnen weiter an und so schafften sie es, auch im dritten Viertel mit den Bundesligaabsteigerinnen mitzuhalten und schöne Angriffe herauszuspielen, die leider nicht immer mit einem Korberfolg belohnt wurden.

Im letzten Spielviertel schien die Zwickauerinnen wieder der „Fluch" ebendiesen Viertels einzuholen: schlechtere Trefferquote als in den vorrangegegangenen Vierteln. Die Gäste konnten, auch aufgrund von Fehleinschätzungen in der Verteidigung der Muldentalerinnen, nun deutlich mehr Punkte erzielen und so lautete der Endstand der Partie 52:75.

Letztendlich war die Darbietung der Leipziger Damen nicht immer den zu erwartenden Fähigkeiten als ehemalige Bundesligisten entsprechend.

Delling (2), Haucke (0), Grosser (6), Kaufer (4), Thieme (16), Nobis (2), Dümmler (2), Sieber (8), Herschel (10), Ullrich (2)