Die Basketballdamen des TSV Nördlingen kamen am Samstagnachmittag in ihrem zweiten Spiel der neuen Saison zum erhofften ersten Sieg. In einer Partie mit Höhen und Tiefen schlugen sie den Aufsteiger aus Sachsen, den BC Zwickau mit 73:57. Zur Halbzeit stand es 30:28.
Es begann recht hoffnungsvoll. Die Nördlinger starteten mit Schwung gegen die mit Zonenverteidigung operierenden Gäste. Fanny Szittya, die TSV-Jugendnationalspielerin, drückte aufs Tempo und eröffnete mit einem Distanzwurf auch den Korbreigen. Meyer mit Distanzwurf und Kucera mit einem Fastbreak machten schnell das 6:0. Und so ging es auch weiter, wobei nicht zu übersehen war, dass die Gäste mit der Mannverteidigung der Nördlinger dank guter Pässe recht gut zu recht kamen, aber im Abschluss stark versagten. Bis zur 8. Minute hatte sie ganze vier Punkte erzielt (17:4), am Ende des ersten Viertels stand es dann 20:6. Die Hoffnung, dass es so weiter gehen würde, trog dann. Als Szittya auf der Bank blieb wurde das bis dahin gute Spiel der Nördlinger unsicher, Einzelaktionen ohne Erfolg nahmen zu und die Gäste wurden dominierender. Jetzt überrannten sie die TSV-Damen nach Ballgewinn mit Steilangriffen und holten Punkt für Punkt auf. Golovacheva mit Offensivrebounds, die Centerin Grosser mit Posting up und Thieme als schnelle Angreiferin verkürzten die TSV-Führung bis zur Pause auf zwei Punkte (30:28).
Das Spiel begann damit im dritten Viertel neu. Wiederum hatten die Gastgeberinnen dann den besseren Start, wobei vor allem Neuzugang Carina Högg der TSV-Verteidigung unter dem Korb mehr Stabilität gab. Sie mit Offensivrebound, Fanny Szittya mit einem Treffer in letzter Sekunde und Meyer mit einem ihrer fünf Dreier erhöhten bis zum ersten Gegentreffer von Golovacheva die eigene Führung wieder auf 40:28 (23. Minute). Die Nördlinger machten in der Folge weniger Fehler, und trafen auch sicher, hatten jedoch auch immer wieder Probleme, die gegnerischen Angriffe in der eigenen Zone zu stoppen. Trotzdem, die Führung der Gastgeberinnen wuchs weiter und mit 16 Punkten Vorsprung ging es ins letzte Viertel (57:41). Und hier hatten die Gäste nicht mehr viel zuzusetzen. Szittya, die stärkste Spielerin auf dem Feld machte weiter Druck und Högg kam immer besser ins Spiel. Stark war Kucera bei Fastbreaks, ließ jedoch auch zu viele Chancen liegen. Am Ende gab Coach Andi Ebertz noch den jüngeren Spielerinnen einige Einsatzminuten und der Nachwuchs machte seine Sache recht ordentlich.
Für Nördlingen spielten: Sarina Berger, Nicole Brandner, Aline Grempels, Carina Högg 8 Punkte, Teresa Kucera 17, Veronika Meyer 27 (5 Dreier), Fanny Szittya 22 (1 Dreier), Anna Thalhofer 6, Kathy Veh, Amelie Wittmann 3 (1 Dreier). Für Zwickau punkteten Elena Golovacheva mit 23 (1 Dreier) und Jessica Grosser mit 10 Punkten zweistellig.
