„Nach einem gelungenen Saisonstart mit zwei deutlichen Auswärtssiegen konnte man bereits etwas ins Träumen kommen. Jedoch nur kurze Zeit, denn langfristige Verletzungen der Leistungsträger Alex Engel und Johannes Thiemann warfen alle schönen Pläne und Hoffnungen wieder über den Haufen. Es folgte eine Niederlagenserie mit teilweise unglücklichen aber auch unnötig knappen Niederlagen. Sechs verlorene Spiele und der vorletzte Tabellenplatz zehrten kräftig an den Nerven der jungen Regnitztaler. Das änderte sich ab Mitte November mit dem Auswärtssieg im Treuchtlinger Hexenkessel und anschließend vier Erfolgen in Serie.
Zum Beispiel der überraschende Erfolg in Weiden, einer der Höhepunkte der Truppe um die Trainer Ulf Schabacker und Florian Gut in der Hinrunde. Zum Abschluss der Vorrunde hat man jetzt sechs Siege auf dem Habenkonto und belegt den sicheren neunten Tabellenplatz in der Regionalliga. Eine Zwischenstation, die die Mannschaft erreichen wollte und auch erreicht hat. Großes Lob hierbei an die jungen Spieler, die immer wieder bei langwierigen Verletzungen der eigentlichen Leistungsträger und Spielerabstellungen an die Pro B, ihr individuelles Können zeigen mussten.
Die Jungs konnten selten in der gleichen Besetzung antreten, ein Handikap, das der Rasselbande selten anzumerken war. Mit Johannes Richter (11 Rebounds) und Johannes Thiemann (9) hat sich, wenn beide gleichzeitig auf dem Feld standen, ein Spitzen-Duo an den Brettern gebildet. Der individuell größte und spürbare Entwicklungsschritt in dieser Hinrunde wurde von Dino Dizdarevic vollzogen. Im sportlichen wie finanziellen Bereich befinden wir uns derzeit mit den Regnitztal Baskets im Soll. Auch wir sagen natürlich bei neuen Sponsoren und Gönnern nicht nein, da außer der Regionalliga sich noch weitere 21 Mannschaften, hiervon 16 Jugendteams, im Spielbetrieb befinden.
Massive Steigerungen bei den immensen Hallen- und Schiedsrichterkosten belasten verständlicherweise auch bei uns den Kostenrahmen. Die Rückrunde kann man derzeit sicherlich etwas positiver angehen. Weitere sechs Siege würden einen sicheren, einstelligen Tabellenplatz im Mittelfeld bedeuten. Eine stabile Platzierung, die zur nächsten Saison, bei konstanter Entwicklung der jungen Spieler, einen Blick zum vorderen Tabellendrittel erlaubt. Auch für unsere weiter wachsende Fangemeinde gute Aussichten und spannende Spiele im Neuen Jahr."
