Am Samstag um 19 Uhr trafen in der Luitpoldhalle zwei Teams, die nahezu auf Augenhöhe waren aufeinander.
Nach einer hecktischen Anfangsphase gelang es dem TSV Jahn in sein Spiel zu finden und den Rosenheimern das freisinger Spiel aufzuzwingen. Die Rosenheimer taten sich zunächst schwer mit der Verteidigung der Freisinger. Die Domstädter konnten so eine 17:13 Führung zur Viertelpause herausspielen.
Im zweiten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild, wobei es den Gästen gelang, das Spiel wieder enger zu gestalten. Die Freisinger kamen zu weniger leichten Punkten und die Rosenheimer fanden immer wieder Möglichkeiten die gute freisinger Verteidigung zu schlagen. Somit kam es zur Halbzeit zu einem leistungsgerechten 28:28 Gleichstand.
Das dritte Viertel begann wieder hecktisch, nun fanden aber die Rosenheimer schneller wieder ins Spiel. Die Verteidigung der Freisinger stand bis auf wenige Ausnahmen immer noch stabil, aber im Angriff tat sich das Heimteam jetzt schwer seine Stärken auszuspielen und zu leichten Punkten zu kommen. Hinzu kam in dieser Phase des Spiels auch, dass sehr viele hart erarbeitete Freiwürfe auf freisinger Seite vergeben wurden, wärend die Rosenheimer deutlich sicherer waren von der Linie. Bei den Freisingern stellten sich bereits früh im dritten Viertel Foulprobleme ein, so dass dem Coach einige Optionen verloren gingen, da er drei Spieler, die bereits mit drei beziehungsweise vier Fouls belastet waren auf die bank setzen musste. Am Ende des dritten Viertels lagen die Freisinger aber trotzdem nur mit vier Punkten, 41:45 zurück.
Im Schlussviertel gelang es den Feisingern kaum noch die Verteidigung der Rosenheimer zu knacken. Auf der anderen Seite schafften es die Rosenheimer aber immer wieder zu punkten. Dadurch konnten die Freisinger den Rückstand nicht mehr verkürzen und verloren das Spiel, dass über drei Viertel auf Augenhöhe verlief, am Ende mit 48:56.
Freising (Pukte/Dreier): Hellmich(16/2), Dedic(8), Manhart(7)
Rosenheim: Fliege(23), Greiser(12), Steinhauer(8)
Zuschauer: ca. 110

