Das Schlusslicht der Liga hatte bei noch drei verbleibenden Sekunden zwar den Ball, konnte ihn beim Einwurf aber nicht ins Spiel bringen, um den möglichen spielentscheidenden Wurf auszuführen. Damit ist der Pleiteserie der Regensburger auf neun Spiele verlängert.
Trotz allem ist Baskets Trainer Markus Höß mit der Leistung seines Teams gegen den Tabellendritten aus Würzburg zufrieden.
„Recht viel näher als drei Sekunden vor Schluss, kann man nicht dranbleiben," so Höß, dessen Mannschaft sich im Januar zuhause gegen den Tabellenersten BBC Bayreuth II und Tabellenzweiten TG Würzburg auch sehr stark präsentiert hatte – aber doch beide Spiele am Ende verlor.
„Gegen den Ersten und Zweiten haben wir 35 Minuten dagegen gehalten; und jetzt waren es 39 Minuten 57 Sekunden. Das passt schon. Es war ein bisschen unglücklich zum Schluss, dass wir den Ball nicht reingebracht haben. Aber das können wir keinem vorwerfen. Wir haben das Spiel nicht mit der letzten Aktion verloren," so Höß. „Natürlich ist es Schade, dass wir wieder verloren haben. Es wäre auf jeden Fall drin gewesen. Es wäre toll gewesen."
Damit ist Regensburg immer noch Letzter der Liga mit drei Siegen und 12 Niederlagen. Würzburg ist Dritter mit 12 Siegen aus 15 Partien.
Für das Spiel entschied Höß mit einer kleineren Rotation zu spielen. Und die Umstellung hat funktioniert.
„Die Phasen, in denen wir gut oder schlecht gespielt haben waren viel ausgeglichener. Da waren nicht so große Ausreißer – zum Beispiel fünf Minuten, wo wir schlecht spielten, sondern nur jeweils ein oder zwei Aktionen. Dann hat man sich wieder gefangen," so Höß.
Johanes Wießnet war Top-Scorer mit 19 Punkte und Thomas Gajzur erzielte 14 Punkte. Daniel Waldhauser steuerte 11 Punkte bei und sein Bruder Tobias 10 Punkte.
Würzburg traf 16 Punkte von Philipp Henneberger und 10 von Lars Buss, als auch Michael Popp.
„Jojo (Wießnet) hat sehr gut gespielt, auch in der Defense. Die Defense gegen Buss hat gut geklappt. Er hatte kaum einfache Würfe," so Höß.
Würzburg machte die ersten sechs Punkte, aber Regensburg antworte und führte 8:7. Das Spiel war ausgeglichen 17:17 nach dem ersten Viertel.
Regensburg hatte mehrere Ballverluste, die Würzburg ausgenutzt hat und baute so eine 22:30 Führung auf. Wieder haben sich die Baskets heran gekämpft und das Spiel ging mit 41:41 in der Pause.
Keine Mannschaft hat für sich im dritten Viertel einen Rhythmus in der Offensive finden können und Würzburg bei noch zwei Minuten zu spielen, bevor Gajzur zwei Dreipunktwürfe hintereinander getroffen hat um auf 64:66 zu verkürzen. Würzburgs Führung war noch 68:70 mit noch drei Sekunden auf der Uhr, als Tobias Waldhausers Pass ins Aus ging. Und Henneberger traf zwei Freiwürfe um das Spiel zu entscheiden, trotz der anschließend verwandelten 2 Freiwürfe für Thomas Gajzur.
