Am vergangen Samstag gastierte mit dem TTL Bamberg die neue Mannschaft des langjährigen Eggolsheimer Trainers Frank Wolfschmitt in der Eggerbachhalle. Sowohl die Gastgeber als auch der TTL mussten auf ihre Topscorer Steffen Riedel (Eggolsheim) und Darreon Mc Duffie (Bamberg) verzichten. Die zahlreiche Zuschauer sahen im ersten Spielabschnitt eine zerfahrene Partie, welche vor allem durch intensive Verteidigung geprägt war. Weder die Bamberger noch die Hausherren gestatten dem Gegner einfache Punkte. Für die Wolfschmitt-Truppe sorgte der bullige Centerspieler Hakimi für die wenigen Highlights in den ersten zehn Minuten, weshalb die erste Hälfte 14 : 10 verloren ging.
Auch das zweite Viertel war geprägt von den gut stehenden Abwehrreihen beider Teams. Nun gelang es Eggolsheim etwas besser die Centerposition zu ihren Gunsten zu nutzen, Jacob und Staupendahl setzten die Akzente und der Rückstand konnte egalisiert werden. Ohne viel vorweg nehmen zu wollen, doch an der mageren Punkteausbeute (zur Halbzeit 26 : 26) beider Teams sollte sich auch in der zweiten Hälfte nicht viel ändern. Mit leicht veränderter Abwehr und der Vorgabe keine einfachen Punkte zu erlauben starteten die Eggolsheimer in ihr bestes Viertel. Endlich gelang es aus der festungsartigen Verteidigung heraus mit klugem Passspiel einige Fastbreaks zu laufen.
Unter den Körben aggierten Staupendahl und Jacob wie zwei Türme in der Schlacht, weshalb dem TTL in der zweiten Halbzeit nur noch vier Feldkörbe gelangen. Sämtliche Punkte mussten sich die Bamberger an der Freiwurflinie erarbeiten (Freiwurfquote insgesamt 38 : 21). Acht Punkte betrug der Vorsprung der Eggolsheimer zu Beginn des letzten Viertels. Doch die intensive Abwehrarbeit forderte ihren Tribut, und nach und nach mussten insgesamt vier Spieler der gastgebenden Mannschaft auf der Bank platz nehmen.
Bamberg witterte Morgenluft und Wolfschmitt schwor seine Truppe mit zwei Auszeiten auf die Schlussphase ein. Die Eggolsheimer zeigte jetzt nerven und eine Mischform aus Zone und Manndeckung der Gäste führte zu Verwirrung im Angriffsspiel der Hausherren. Das Spiel schien zu Kippen doch der bärenstark spielende Max Rahm hatte in den wichtigen Momenten stets eine Antwort parat, weshalb am Ende ein 53 : 51 die Anzeigentafel zierte.
